Fake-Shops in Deutschland: Wie Betrüger mit gefälschten Online-Läden zuschlagen
Amelie KleinFake-Shops in Deutschland: Wie Betrüger mit gefälschten Online-Läden zuschlagen
Verbraucher in Deutschland werden vor einer Zunahme gefälschter Online-Shops gewarnt, die auf Betrug aus sind
Online-Käufer in Deutschland werden vor einer wachsenden Zahl betrügerischer Webshops gewarnt, die darauf abzielen, Geld zu stehlen. Diese gefälschten Läden wirken auf den ersten Blick seriös, verschwinden jedoch, sobald die Zahlung geleistet wurde. Ein jüngstes Opfer aus Heek verlor 92 Euro, nachdem es einen Kühlschrank auf der betrügerischen Seite jgkjdrqz.shop bestellt hatte.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen macht darauf aufmerksam, wie Betrüger überzeugende Fake-Shops erstellen. Diese Seiten kopieren oft echte Händler, nutzen professionelle Designs und gefälschte Kundenbewertungen. Viele sind nur kurz aktiv, bevor sie schließen und unter neuem Namen wieder auftauchen.
Die Kriminellen locken Käufer mit unrealistisch hohen Rabatten und werben massiv in sozialen Medien. Verdächtige Domain-Endungen wie .shop, .store oder .info können auf Betrug hindeuten. In einem Fall wurde eine Frau nach ihrer ersten Zahlung später aufgefordert, 9.725,34 Euro nach Japan zu überweisen.
Um nicht auf die Tricks hereinzufallen, raten Verbraucherschützer, Impressumsangaben zu prüfen, auf sichere Zahlungsmethoden zu achten und Tools wie fakeshop-finder.de zu nutzen. Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte umgehend die Bank kontaktieren, alle Beweise sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Die beim Weißen Ring gemeldeten Fälle von Internetbetrug stiegen 2023 auf 271 – wie viele davon auf Fake-Shops entfallen, ist jedoch unklar.
Die Verbraucherzentrale rät zu besonderer Vorsicht beim Online-Shopping, vor allem bei unbekannten Händlern. Betroffene können Schritte einleiten, um ihr Geld zurückzuholen und den Betrug zu melden. Wachsamkeit und Überprüfungshilfen bleiben entscheidend, um solche Maschen zu durchschauen.






