5.100 Kilometer allein: Radfahrer fährt für den guten Zweck durch Deutschland
Moritz Keller5.100 Kilometer allein: Radfahrer fährt für den guten Zweck durch Deutschland
Frank Eigelshofen hat sich auf ein ehrgeiziges Solo-Radabenteuer quer durch Deutschland begeben. Unter dem Motto „Nie Radlos“ (ein Wortspiel mit „nie ratlos“ – sinngemäß: „Immer eine Lösung auf zwei Rädern“) will er 5.100 Kilometer ohne Begleitteam oder Versorgungsfahrzeuge zurücklegen. Seine Tour, die er „Zipfeltour“ nennt, führt ihn zu den extremsten Punkten Deutschlands – dem westlichsten, nördlichsten, östlichsten und südlichsten Zipfel des Landes. Alles mit einem Ziel: Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.
Am 1. Juni 2025 startete Eigelshofen mit seinem Rad „Blue Marlin“ in die Pedale. Bis zum 5. Juli wird er bereits weiter geradelt sein als die gesamte Strecke der Tour de France – über 3.320 Kilometer. Bisher hat er 3.241 Kilometer zurückgelegt, 192 Stunden im Sattel verbracht und dabei 15.000 Höhenmeter überwunden. Der Kraftakt hat rund 85.000 Kalorien verbraucht.
Seine Mission unterstützt die Aktion Lichtblicke, eine Hilfsorganisation, die von lokalen Radiosendern in Nordrhein-Westfalen getragen wird. Die Initiative hilft Kindern, Jugendlichen und Familien in finanziellen oder persönlichen Notlagen. Spenden können über den Polizeisportverein Mettmann getätigt werden – sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen.
Während der Tour hält Eigelshofen seine Follower über Facebook, Instagram und einen eigenen WhatsApp-Kanal auf dem Laufenden. Seine Fortschritte und die Herausforderungen des unsupported Bikings – also des Radfahrens ohne Unterstützung – sorgen dabei nicht nur für Bewunderung für seine Ausdauer, sondern lenken auch die Aufmerksamkeit auf die gute Sache.
Die „Zipfeltour“ bleibt eine körperliche Extremleistung mit sozialem Impact: Bis Eigelshofen seine 5.100-Kilometer-Route vollendet hat, wird er alle vier geografischen Extrempunkte Deutschlands erreicht haben. Sämtliche Spenden fließen direkt an die Aktion Lichtblicke und kommen so bedürftigen Familien und Kindern in Nordrhein-Westfalen zugute.
