63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in Fake-App
Moritz Keller63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in Fake-App
Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin hat durch einen Anlagebetrug 40.000 Euro verloren. Der Schwindel begann mit einem verlockenden Finanzangebot in den sozialen Medien, das das Opfer dazu brachte, eine gefälschte Handels-App zu installieren.
Der Betrug nahm seinen Lauf, als der Geschädigte eine Nachricht mit einer vermeintlich hochprofitablen Geldanlage erhielt. Der Betrüger gab vor, für ein amerikanisches Finanzunternehmen zu arbeiten, und überredete den Mann, eine App aus dem offiziellen Store herunterzuladen. Die Anwendung wirkte seriös und ermöglichte es dem Opfer, Überweisungen zu tätigen und scheinbare Gewinne zu sehen.
Nachdem der Mann scheinbar wachsende Renditen verzeichnete, investierte er insgesamt 40.000 Euro. Als er versuchte, seine angeblichen Erträge abzuziehen, forderten die Betrüger eine sechsstellige Zahlung. Erst jetzt wurde ihm klar, dass er hereingelegt worden war.
Die gefälschte App wurde inzwischen aus dem App-Store entfernt. Die Behörden warnen, dass solche Betrugsmaschen oft echte Finanzplattformen nachahmen, um Opfer zu täuschen.
Die Verbraucherzentrale bietet Rat an, wie man betrügerische Handelsplattformen erkennt. Tipps dazu gibt es unter www.verbraucherzentrale.de. Der Fall zeigt, wie riskant unerwünschte Anlageangebote in sozialen Medien sein können.
