05 June 2026, 19:03

76-Jährige verliert tausende Euro durch perfiden Online-Banking-Betrug in Meinerzhagen

POL-MK: Betrug per Telefon oder Post - Opfer: Ein Senior und Unternehmen

76-Jährige verliert tausende Euro durch perfiden Online-Banking-Betrug in Meinerzhagen

Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen hat durch Betrüger tausende Euro verloren, nachdem sie diese dazu gebracht hatten, ihnen Fernzugriff auf ihr Online-Banking zu gewähren. Der Betrug begann mit einem Anruf eines Mannes, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Die Behörden warnen nun vor ähnlichen Maschen und rufen zur Wachsamkeit auf.

Die Frau erhielt einen Anruf von einem angeblichen Bankangestellten, der sie überredete, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm den Fernzugriff auf ihren Computer zu ermöglichen. Über zwei Stunden hinweg gab sie Auskunft über ihre Ersparnisse und Konten.

Am nächsten Morgen stellte sie mehrere große, nicht autorisierte Überweisungen und Abbuchungen von ihrem Konto fest. Sie erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei, die half, ihre Konten zu sperren, um weitere Verluste zu verhindern.

In einem weiteren Fall wurde auch ein örtliches Unternehmen in Meinerzhagen Ziel von Betrügern. Die Täter manipulierten die E-Mail-Adresse eines Geschäftspartners, um hohe Geldbeträge umzuleiten. Die Polizei rät Unternehmen seitdem dringend, plötzliche Änderungen von Bankverbindungen genau zu prüfen.

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Die Behörden betonen, dass echte Bankmitarbeiter niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff am Telefon fragen. Sie raten davon ab, persönliche oder finanzielle Daten an unerbetene Anrufer weiterzugeben.

Durch das schnelle Handeln der Frau konnte weiterer Schaden begrenzt werden, doch der Vorfall zeigt die zunehmende Gefahr von Telefonbetrug. Die Polizei ermittelt weiterhin in beiden Fällen und appelliert an Bürger und Unternehmen, alle unerwarteten Anfragen zu Bankdaten sorgfältig zu überprüfen. Bei verdächtigen Anrufen sollte man sofort auflegen und direkt mit der eigenen Bank Kontakt aufnehmen.

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