16 April 2026, 08:08

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verschwundenem Sparguthaben

Liniengraph, der die Mittelverteilung nach Geschlechterunterschied über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verschwundenem Sparguthaben

Eine Frau aus Heiligenhaus verklagt die Kreissparkasse Düsseldorf wegen 98.000 Euro, deren Existenz das Institut bestreitet. Während die Bank behauptet, das Konto habe nie bestanden, besteht die Klägerin darauf, dass ihr das Geld zusteht. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf.

Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau ihr Sparkonto auflösen wollte. Die Bank lehnte ab – mit der Begründung, das Konto existiere nicht und die Kontoauszüge seien gefälscht. Ihr letzter Auszug datiert zwar von Februar 2024, doch sie besitzt Unterlagen, die bis zu 20 Jahre zurückreichen.

Das Konto war ursprünglich 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann eröffnet worden. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, wirft der Bank einen Fehler vor und fordert die Freigabe der 98.000 Euro. Die Frau hat nun Klage eingereicht, in der Hoffnung, dass das Gericht ihr Recht gibt.

Die Kreissparkasse Düsseldorf bleibt bei ihrer Haltung und weist jede Verantwortung für die Gelder zurück. Nun muss das Gericht klären, ob das Konto tatsächlich existierte und ob die Bank die Ersparnisse zurückerstatten muss.

Das Landgericht Düsseldorf wird entscheiden, ob die Beweise der Klägerin stichhaltig sind und die Bank die 98.000 Euro freigeben muss. Das Urteil könnte richtungsweisend für ähnliche Streitfälle über langjährige Konten werden. Der Ausgang des Verfahrens wird zeigen, ob die Frau ihr Geld zurückerhält – oder mit ihrer Klage scheitert.

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