Bergisch Gladbach kämpft mit maroden Sporthallen – Notlösungen in Sicht
Moritz KellerBergisch Gladbach kämpft mit maroden Sporthallen – Notlösungen in Sicht
Mehrere Sporthallen in Bergisch Gladbach seit Sommer 2025 von strukturellen Mängeln betroffen
Die jüngste Schließung betrifft die Sporthalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule (NMG), die voraussichtlich mindestens ein Jahr geschlossen bleibt. Die Stadtverwaltung sucht nun nach kurzfristigen Alternativen für Schulen und lokale Vereine.
Die Turnhalle der NMG wurde gesperrt, nachdem Gutachter schwere bauliche Mängel festgestellt hatten. Ähnliche Probleme gab es zuvor bereits an den Otto-Hahn-Schulen sowie an der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP). Da mehrere Einrichtungen nicht nutzbar sind, muss die Stadt schnell handeln, um den Sportbetrieb aufrechterhalten zu können.
Als vorübergehende Lösung wird auf dem nahegelegenen Tartanplatz eine Luftstützhalle errichtet. Diese provisorische Konstruktion soll die bestehende Mehrzweck- und Beachsportanlage überdachen, damit Schülerinnen, Schüler und Vereine weiterhin trainieren können. Langfristig plant die Stadt zudem den Bau einer Leichtbauhalle an der IGP, die als dauerhafte Übergangslösung dienen soll.
Alexandra Meuthen, Leiterin des Gebäudemanagements, betonte die Dringlichkeit der Sanierungsarbeiten an allen betroffenen Standorten. Sowohl die Luftstützhalle als auch die Leichtbauhalle sollen die Lücke überbrücken, bis die dauerhaften Renovierungen abgeschlossen sind.
Die provisorischen Hallen ermöglichen es, den Sportbetrieb während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten. Die Schließung der NMG-Halle wird voraussichtlich mindestens zwölf Monate andauern. Die neuen Einrichtungen bieten in dieser Zeit dringend benötigten Raum für Training und Wettkämpfe. Schulen und Vereine sind bis zur Wiederherstellung der ursprünglichen Anlagen auf diese Übergangslösungen angewiesen.






