Betrunkener Passagier mit gefälschtem Führerschein am Flughafen Köln festgenommen
Amelie KleinBetrunkener Passagier mit gefälschtem Führerschein am Flughafen Köln festgenommen
Ein 33-jähriger Deutscher ist am Montagabend am Flughafen Köln/Bonn festgenommen worden, nachdem er in stark alkoholisiertem Zustand einen Tumult ausgelöst hatte. Der Vorfall begann, als er sich mit Flugpersonal wegen übermäßigem Handgepäck stritt und daraufhin von einem Flug nach Mallorca ausgeschlossen wurde.
Bei dem Mann wurde ein Blutalkoholwert von 0,94 Promille festgestellt – deutlich über der gesetzlichen Grenze. Sein aggressives Verhalten veranlasste die Flughafensecurity einzugreifen. Bei weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn vorlag. Gesucht wurde er wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts und der Privatsphäre, wofür ihm eine Strafe von 62 Tagen Haft oder eine Geldbuße von über 5.000 Euro drohten.
Im Laufe der Ermittlungen entdeckten die Behörden, dass sein Führerschein eine vollständige Fälschung war. Da er die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er direkt in die Justizvollzugsanstalt Siegburg gebracht, um seine Strafe anzutreten.
Der Streit hatte begonnen, als der Mann sich weigerte, die Gepäckbestimmungen einzuhalten, woraufhin es zu einer hitzigen Auseinandersetzung mit Crewmitgliedern kam. Die Fluggesellschaft verweigerte ihm daraufhin die Mitnahme an Bord, was die Situation weiter eskalieren ließ, bis die Polizei einschritt.
Da der Mann die finanzielle Sanktion nicht aufbringen konnte, muss er nun seine Haftstrafe sofort antreten. Die gefälschten Dokumente und der hohe Alkoholpegel verschärften die Vorwürfe zusätzlich. Die Behörden bestätigten, dass er bis zum Ende seiner Strafe in Untersuchungshaft bleibt.
