17 March 2026, 00:50

Borussia Dortmund trennt sich von Cheftrainer Henk Groener – Kay Rothenpieler übernimmt

Eine Frau in lila-weißer Uniform steht selbstbewusst auf einem Handballfeld, lächelt, mit einem "FIVB FIVB Handball-Weltmeisterschaft 2019"-Schild im Hintergrund.

Borussia Dortmund trennt sich von Cheftrainer Henk Groener – Kay Rothenpieler übernimmt

Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund hat einen Wechsel in der Führungsetage bekannt gegeben. Nach vier Jahren verlässt Henk Groener seinen Posten als Cheftrainer im gegenseitigen Einvernehmen. Der Verein hat bereits Kay Rothenpieler als seinen Nachfolger benannt, der im Sommer 2023 beginnt und einen Vertrag bis 2028 erhält.

Groener übernahm die Mannschaft von Borussia Dortmund im Jahr 2019 und führte sie in dieser Saison durch drei Turniere. Trotz seines Stolzes auf die Leistungen des Teams hat die sportliche Entwicklung in den letzten Jahren nachgelassen. In der deutschen Bundesliga belegte Dortmund in der Saison 2022/23 den 5. Platz und 2023/24 den 6. Platz – ein Rückgang gegenüber dem 4. Platz in der Spielzeit 2021/22. In der Champions League erreichte das Team 2021/22 zwar die Gruppenphase, schied in den folgenden Spielzeiten jedoch frühzeitig aus. Einen bedeutenden nationalen Titel hat die Mannschaft seit dem Gewinn des DHB-Pokals 2013 nicht mehr errungen.

Die Trennung erfolgte in beidseitigem Einvernehmen zwischen Groener und dem Verein. Der Niederländer bleibt bis zum Saisonende motiviert, mit den Spielerinnen und Fans einen starken Schlussakzent zu setzen.

Rothenpieler bringt Erfahrung aus seiner Zeit als Trainer der Männermannschaft des ASV Hamm Westfalen mit, zuletzt war er Cheftrainer des spanischen Drittligisten Handbol Marratxí. Sein Trainerstab bei Borussia Dortmund wird aus Yasmin Yusif-Hügle und Dominik Schlechter bestehen. Trotz des Trainerwechsels betont der Verein seinen Anspruch, in der kommenden Saison wieder stärker aufzutreten.

Mit Groeners Abgang endet eine vierjährige Amtszeit, während Rothenspieler mit einem langfristigen Vertrag die Nachfolge antritt. Das Team will sich neu aufstellen und in den nächsten Spielzeiten wieder an die Spitze zurückkehren. Die Vereinsführung hat deutlich gemacht, dass die sportlichen Ziele unverändert bleiben.

AKTUALISIERUNG

Vertragsverlängerungskontext: Groeners 2026-Vertrag erklärt das gegenseitige Auseinandergehen

Der Verein bestätigte, dass Groeners Vertrag bis 2026 verlängert wurde, bevor er kürzlich ging. Diese vierjährige Amtszeit endete wie geplant freundschaftlich und ermöglichte Rothenpieler den Beginn seiner langfristigen Rolle. Die strategische Änderung fällt zusammen mit dem Umbau des Dortmunder Kaders im Sommer 2026, einschließlich neuer Zugänge wie Merel Freriks.