05 June 2026, 10:25

Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen für Krisenfälle

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Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen für Krisenfälle

Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationsstellen (NIS) eingerichtet, um in Krisenfällen wie Stromausfällen oder Versorgungsengpässen zu reagieren. Diese Stellen werden von Ehrenamtlichen betrieben, darunter Feuerwehrleute, Helferinnen und Helfer sowie kommunale Mitarbeiter. Jede Notfall-Informationsstelle ist deutlich mit roten Schildern und Strandfahnen gekennzeichnet, auf denen „Notfall-Informationsstelle“ steht.

Die NIS sind an zentralen öffentlichen Orten wie Feuerwehrwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen und Schulen angesiedelt. Ihre Aufgabe besteht darin, Notrufe entgegenzunehmen, diese per Funk an die Leitstellen weiterzuleiten und Bürgerinnen und Bürger mit wichtigen Updates sowie Sicherheitshinweisen zu versorgen. Allerdings dienen sie nicht als Unterkünfte oder Verteilstellen für Hilfsgüter – die Bevölkerung wird aufgefordert, eigene Notfallvorräte anzulegen.

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Für den Betrieb jeder NIS sind mindestens drei Personen erforderlich, die aus einem Pool von rund 160 kommunalen Ehrenamtlichen rekrutiert werden, die sich für den Einsatz in Krisensituationen gemeldet haben. Die rechtliche Grundlage für diese Einrichtungen findet sich in § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG).

Ein Großübung zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft der NIS ist für den 20. September geplant. Die Übung soll sicherstellen, dass die Abläufe im Ernstfall reibungslos funktionieren.

Die neuen Notfall-Informationsstellen werden bei Blackouts oder Versorgungsstörungen als Kommunikationsdrehscheiben dienen. Bürgerinnen und Bürger können sich dort informieren, müssen jedoch auf private Notfallreserven zurückgreifen. Die anstehende Übung soll die Funktionsfähigkeit des Systems bestätigen, bevor ein echter Bedarf entsteht.

Quelle