09 June 2026, 04:06

Brutaler Angriff auf Bahnmitarbeiter in Gelsenkirchen eskaliert bei Ticketkontrolle

BPOL NRW: Zugbegleiterin bei Ticketkontrolle im Arm und Rücken gebissen - Bundespolizei ermittelt

Brutaler Angriff auf Bahnmitarbeiter in Gelsenkirchen eskaliert bei Ticketkontrolle

Schwere Attacke auf Bahnmitarbeiter in Gelsenkirchen-Rotthausen

Am Donnerstagnachmittag (19. Juni) wurde ein Schaffner der Deutschen Bahn am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen Opfer einer brutalen Attacke. Ein 42-jähriger Fahrgast griff den 31-jährigen Mitarbeiter während einer routinemäßigen Ticketkontrolle an. Der Vorfall löste ein Ermittlungsverfahren aus und hinterließ den Schaffner mit mehreren Verletzungen.

Der Zwischenfall begann, als der Bahnmitarbeiter auf der S2-Linie das Ticket des Mannes prüfte. Der 42-jährige Nigerianer aus Gelsenkirchen besaß zwar ein gültiges Deutschlandticket, ihm fehlte jedoch der erforderliche Zusatzfahrschein für sein Fahrrad. Als der Schaffner ihn darauf hinwies, reagierte der Mann aggressiv: Er beschimpfte den Mitarbeiter rassistisch und riss ihm das Ticket aus der Hand.

Die Situation spitzte sich weiter zu, als sich der Angreifer drohend vor den Schaffner stellte. Er schlug mehrfach auf das Opfer ein, darunter auch ins Gesicht. Während des Handgemenges biss er den Bahnmitarbeiter zudem in den Arm und den Rücken.

Gegen 14:15 Uhr alarmierte die Leitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei. Die Beamten sicherten die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial, bevor sie ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den Angreifer einleiteten. Der verletzte Schaffner wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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Nach dem Vorfall befindet sich der Mitarbeiter weiterhin in ärztlicher Betreuung. Die Behörden werten die gesammelten Beweise im Rahmen der laufenden Ermittlungen aus. Der Fall wirft Fragen nach zunehmender Aggressivität von Fahrgästen bei Ticketkontrollen auf.

Quelle