Bundespolizei stoppt Passagier mit illegaler Elektroschockpistole am Flughafen Köln/Bonn
Henry SchmittBundespolizei stoppt Passagier mit illegaler Elektroschockpistole am Flughafen Köln/Bonn
Ein 42-jähriger Fluggast wurde am Flughafen Köln/Bonn von der Bundespolizei gestoppt, nachdem in seinem aufgegebenen Gepäck eine verbotene Elektroschockpistole entdeckt worden war. Der Vorfall ereignete sich am 11. Juli 2025, kurz bevor der Mann einen Flug nach Marokko antreten wollte.
Der marokkanische Staatsbürger bereitete sich darauf vor, mit dem Ryanair-Flug FR 2359 nach Agadir zu reisen, als Beamte die Waffe bei einer Routinekontrolle fanden. Später gab er gegenüber den Behörden an, der Elektroschocker sei für einen Freund bestimmt gewesen, der auf einem Viehbetrieb arbeite.
Nach deutschem Recht sind Elektroschockpistolen ohne Genehmigung des Bundeskriminalamts (BKA) verboten. Das gefundene Gerät wies die erforderliche Prüfplakette nicht auf und galt daher als illegale Waffe. Die Polizei beschlagnahmte es umgehend und leitete ein Strafverfahren gegen den Passagier nach Paragraf 52 Absatz 3 Nummer 1 des Waffengesetzes ein.
Nach Abschluss der notwendigen Formalitäten durften die Beamten den Mann seine Reise wie geplant fortsetzen. Die Elektroschockpistole bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während der Fall nun den juristischen Instanzweg durchläuft. Weitere Details zur laufenden Ermittlung oder mögliche Strafen wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.
