CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale gegen steigende Spritpreise
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) setzt sich für eine höhere Kilometerpauschale ein, um die finanzielle Belastung von Autofahrern zu verringern. Der Vorsitzende Dennis Radtke schlägt vor, den aktuellen Satz von 30 Cent pro Kilometer auf 38 Cent anzuheben. Sein Appell kommt vor dem Hintergrund steigender Spritpreise und der wachsenden Belastung für Pendler in ganz Deutschland.
Die bestehende Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen liegt seit Januar 2021 unverändert bei 30 Cent. Zuvor hatte sie jahrzehntelang bei 20 Cent gelegen, ohne dass es in den letzten fünf Jahren Anpassungen gab.
Radtke lehnt autofreie Sonntage als Maßnahme zur Reduzierung des Spritverbrauchs ab. Eine solche Regelung würde seiner Meinung nach unnötige Härten für Berufstätige schaffen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind. Stattdessen plädiert er für ein steuerfreies Mobilitätsgeld, das praktische Unterstützung bieten soll.
Neben der Erhöhung der Pauschale fordert Radtke eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts. Diese Schritte würden gezielte Entlastung bringen, statt pauschale Einschränkungen vorzunehmen. Seine Äußerungen spiegeln auch die Erwartung wider, dass geopolitische Spannungen die Spritpreise in naher Zukunft weiter in die Höhe treiben werden.
Sollte der vorgeschlagene Satz von 38 Cent eingeführt werden, wäre dies die erste Anhebung der Kilometerpauschale seit 2021. Die Änderung zielt darauf ab, die steigenden Kosten für Autofahrer auszugleichen – insbesondere für diejenigen, die auf ihr Fahrzeug für die Arbeit angewiesen sind. Der Plan der CDA wird nun unter Politikern weiter beraten.






