31 March 2026, 02:07

Mönchengladbachs Energieverbrauch bleibt 2024 stabil – trotz 53 Prozent höherer Kosten

Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund unter einem blauen Himmel, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbachs Energieverbrauch bleibt 2024 stabil – trotz 53 Prozent höherer Kosten

Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt stabile Verbrauchswerte im Jahr 2024 – trotz stark gestiegener Kosten

Laut dem jüngsten Energiebericht der Stadt Mönchengladbach blieb der Energieverbrauch 2024 trotz deutlich höherer Ausgaben stabil. Für die Versorgung ihrer Gebäude gab die Kommune 10,7 Millionen Euro aus – ein Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch blieben der Strom- und Erdgasverbrauch nahezu unverändert, wobei Schulen fast die Hälfte des gesamten Strombedarfs verursachten.

Der Gesamtstromverbrauch in städtischen Liegenschaften lag 2024 unverändert bei 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh). Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen kWh konstant. Allerdings stieg der Bedarf an Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh – ein spürbarer Anstieg.

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Um Energieverschwendung einzudämmen, investierte die Stadt 850.000 Euro in die Modernisierung der Beleuchtung, wobei die Hälfte der Kosten durch eine Bundesförderung gedeckt wurde. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant, darunter die Optimierung von Heizungsanlagen und der Ausbau von Solaranlagen. Im Rahmen des Gigawattpakts sollen fünfzehn städtische Gebäude – darunter Schulen, Rathäuser und Kindergärten – mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Klimaschutzmanager Robert Mittelstädt koordiniert das Vorhaben und hat dafür rund 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln akquiriert.

Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Gleichzeitig modernisiert das kommunale Versorgungsunternehmen gmmg die Infrastruktur, indem es veraltete Stromzähler durch digitale Modelle ersetzt. Zudem wird eine neue zentrale Plattform eingeführt, die auch Wasser- und Wärmezählerdaten integriert.

Fazit: Obwohl die Energiekosten in Mönchengladbach 2024 deutlich stiegen, blieb der Verbrauch weitgehend stabil. Geplante Projekte wie Solaranlagen und Zählermodernisierungen sollen die Effizienz steigern. Die CO₂-Emissionen der Stadt blieben jedoch auf dem Niveau der Vorjahre.

Quelle