CDU blockiert Flächentausch für Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg
Die CDU-Fraktion im Bundestag hat einen Flächentauschvorschlag abgelehnt, der die Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg erhalten soll. Die Partei begründet dies damit, dass der Plan zentrale verkehrspolitische und städtebauliche Fragen unberücksichtigt lasse. Seit 2017 setzt sich die CDU konsequent für den Schutz dieser Gärten ein.
Der von der Ampelkoalition unterstützte Vorschlag steht zudem in der Kritik, da er dringende Infrastrukturbedürfnisse und ökologische Belange vernachlässige.
Die Ablehnung der CDU stützt sich auf mehrere Mängel des Flächentauschkonzepts: So fehlt etwa ein längst überfälliger Kreisverkehr an der Kreuzung Bonner Straße/Langhansstraße. Auch moderne Ampelanlagen und intelligente Verkehrssteuerungssysteme sind nicht vorgesehen.
Darüber hinaus gefährde der Plan einen wichtigen Frischluftkorridor für Ohligs – ähnlich wie die ursprüngliche Bebauungsabsicht für das Kleingartengelände. Ungeklärt bleibt zudem, welche Art von Bebauung und in welchem Umfang auf den getauschten Flächen künftig entstehen soll.
Unterdessen haben die Grünen ihre Haltung geändert und befürworten den Flächentausch nun – obwohl sie sich zuvor gegen eine Zerstörung der Gärten ausgesprochen hatten. Die Zustimmung der FDP zum Vorhaben blockiert zudem eine umfassendere Lösung für den Anschluss an die Autobahn A3.
Bevor die CDU eine Unterstützung in Erwägung zieht, fordert sie von Stadtverwaltung und Koalition zunächst eine Überarbeitung des Verkehrs- und Planungskonzepts. Die Partei wirft dem aktuellen Entwurf vor, essenzielle verkehrspolitische und städtebauliche Aspekte zu ignorieren.
Die Ablehnung lässt die Zukunft der Kleingärten ungewiss. Ohne Nachbesserungen, die die Infrastrukturlücken und Umweltauswirkungen berücksichtigen, wird die CDU dem Vorhaben nicht zustimmen. Nun muss die Stadt entscheiden, ob sie den Plan nachbessert oder nach Alternativen sucht.






