28 March 2026, 22:14

CDU blockiert Flächen­tausch für Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg

Eine belebte Stadtstraße mit Bussen, Autos und anderen Fahrzeugen, gesäumt von Bäumen, Gebäuden und einer Brücke unter einem bewölkten Himmel.

CDU blockiert Flächen­tausch für Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg

Die CDU-Fraktion im Bundestag hat einen Flächen­tausch­vorschlag abgelehnt, der die Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg erhalten soll. Die Partei begründet dies damit, dass der Plan zentrale verkehrs­politische und städtebauliche Fragen unberücksichtigt lasse. Seit 2017 setzt sich die CDU konsequent für den Schutz dieser Gärten ein.

Der von der Ampelkoalition unterstützte Vorschlag steht zudem in der Kritik, da er dringende Infrastruktur­bedürfnisse und ökologische Belange vernachlässige.

Die Ablehnung der CDU stützt sich auf mehrere Mängel des Flächen­tausch­konzepts: So fehlt etwa ein längst überfälliger Kreisverkehr an der Kreuzung Bonner Straße/Langhansstraße. Auch moderne Ampelanlagen und intelligente Verkehrssteuerungssysteme sind nicht vorgesehen.

Darüber hinaus gefährde der Plan einen wichtigen Frischluftkorridor für Ohligs – ähnlich wie die ursprüngliche Bebauungs­absicht für das Kleingartengelände. Ungeklärt bleibt zudem, welche Art von Bebauung und in welchem Umfang auf den getauschten Flächen künftig entstehen soll.

Unterdessen haben die Grünen ihre Haltung geändert und befürworten den Flächen­tausch nun – obwohl sie sich zuvor gegen eine Zerstörung der Gärten ausgesprochen hatten. Die Zustimmung der FDP zum Vorhaben blockiert zudem eine umfassendere Lösung für den Anschluss an die Autobahn A3.

Bevor die CDU eine Unterstützung in Erwägung zieht, fordert sie von Stadtverwaltung und Koalition zunächst eine Überarbeitung des Verkehrs- und Planungskonzepts. Die Partei wirft dem aktuellen Entwurf vor, essenzielle verkehrs­politische und städtebauliche Aspekte zu ignorieren.

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Die Ablehnung lässt die Zukunft der Kleingärten ungewiss. Ohne Nachbesserungen, die die Infrastruktur­lücken und Umweltauswirkungen berücksichtigen, wird die CDU dem Vorhaben nicht zustimmen. Nun muss die Stadt entscheiden, ob sie den Plan nachbessert oder nach Alternativen sucht.

Quelle