09 May 2026, 00:15

Dagmar Becker verlässt Solingens Grünen nach zehn prägenden Jahren

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines Stadions umgeben von Gebäuden, Bäumen und Strommasten mit Text unten.

Dagmar Becker verlässt Solingens Grünen nach zehn prägenden Jahren

Dagmar Becker, die städtische Dezernentin der Solinger Grünen, hat nach einem Jahrzehnt im Amt offiziell ihren Rücktritt erklärt. Als Leiterin der Ressorts Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration hinterlässt sie ein Erbe aus großen Projekten und politischen Weichenstellungen. Ihr Abschied markiert das Ende einer prägenden Ära in der lokalen Verwaltung.

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Becker übernahm 2022 das Amt der Dezernentin und krönte damit Jahre der Führungsverantwortung in den Bereichen Bildung und Kultur. Während ihrer Amtszeit wurden über 600 Millionen Euro in die Modernisierung von Schulen und Bildungseinrichtungen investiert. Einer ihrer wichtigsten Erfolge war die Sicherstellung eines flächendeckenden Kita-Platzangebots, das ab dem kommenden Jahr vollständig umgesetzt sein wird.

Ihr Dezernat steuerte zudem umfangreiche Sanierungen, darunter die des Theater Solingen, des Ittertals und der Klingenhalle. Unter ihrer Leitung wurden kulturelle und sportliche Einrichtungen in der gesamten Stadt aufgewertet. Trotz knapper Haushaltsmittel sorgte sie dafür, dass Freizeit-, Kultur- und Sportangebote für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich blieben.

Als einzige Frau im städtischen Führungsteam setzte sich Becker vehement für Gleichberechtigung ein und trieb die stärkere Repräsentation von Frauen in der Kommunalpolitik voran. Sie erweiterte Jugendzentren wie das Rollhaus und die Monkeys und ergänzte das städtische Angebot um das Familienbad Vogelsang. Vor ihrem Abschied bereitete sie ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, auf einen reibungslosen Übergang vor.

Beckers Ausscheiden beendet eine Phase entschlossenen Handelns in Zeiten knapper Kassen und sich wandelnder Prioritäten. Lenker-Koukounarakis übernimmt nun die Verantwortung – mit der Erwartung, auf den von ihrer Vorgängerin gelegten Grundlagen aufzubauen. Die ausgeweitete Infrastruktur und die kulturellen Programme der Stadt werden auch künftig im Mittelpunkt der Arbeit des Dezernats stehen.

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