Dortmunder Gericht verurteilt Mann wegen Totschlags an Ex-Partnerin zu zehn Jahren Haft
Amelie KleinEx-Partner erstochen: 10 Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund - Dortmunder Gericht verurteilt Mann wegen Totschlags an Ex-Partnerin zu zehn Jahren Haft
Ein 33-jähriger Mann ist vom Landgericht Dortmund zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er seine ehemalige Partnerin in Dortmund erstochen hat. Das Gericht stufte die Tat als Totschlag ein und wies den ursprünglichen Vorwurf des Mordes zurück.
Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall zunächst als Mord aus niederen Beweggründen eingestuft. Das Gericht sah jedoch keine Anzeichen für Rache oder extreme Besitzansprüche. Stattdessen gelangte es zu der Überzeugung, dass der Angeklagte in einer Situation der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit gehandelt habe.
Sowohl Anklage als auch Verteidigung einigten sich später auf eine Verurteilung wegen Totschlags. Wie das Gericht hörte, hatte die Frau geplant, die Beziehung zu beenden – was den tödlichen Angriff auslöste. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann daher noch angefochten werden.
Der Mann muss nun eine zehnjährige Haftstrafe wegen des Totschlags an seiner Ex-Partnerin verbüßen. Die Entscheidung bestätigt, dass es sich nicht um einen vorsätzlichen Mord, sondern um eine Tat unter dem Einfluss emotionaler Belastung handelte. Der Fall könnte nun Gegenstand weiterer juristischer Prüfung werden.
