DSC Arminia Bielefeld trennt sich von Erfolgstrainer Mitch Kniat nach drei Jahren
Henry SchmittDSC Arminia Bielefeld trennt sich von Erfolgstrainer Mitch Kniat nach drei Jahren
DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat trennen sich nach drei gemeinsamen Jahren
Nach drei Spielzeiten gehen der DSC Arminia Bielefeld und Trainer Mitch Kniat getrennte Wege. Beide Seiten einigten sich darauf, dass ihre langfristigen Visionen für den Verein nicht mehr übereinstimmen. Die Entscheidung fiel nach ausführlichen Gesprächen und einer Bewertung der bisherigen Zusammenarbeit.
Kniat hatte 2022 das Traineramt in Bielefeld übernommen und die Mannschaft in seiner ersten Saison nach dem Abstieg in die 3. Liga vor dem erneuten Abstieg bewahrt. Sein Einfluss wuchs im folgenden Jahr, als Arminia in der Spielzeit 2024/25 den Meistertitel der dritten Liga holte und damit den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. In derselben Saison erreichte der Verein zudem das Finale des DFB-Pokals – eine der erfolgreichsten Spielzeiten der jüngeren Vereinsgeschichte.
Die Saison 2025/26 beendete Bielefeld auf Platz 13 der 2. Bundesliga und blieb damit deutlich von Abstiegssorgen verschont. Trotz dieser sportlichen Konsolidierung führten unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung schließlich zur einvernehmlichen Trennung. Beim letzten Wettkampfspiel mit den Ostwestfalen stand Kniat zum 132. und letzten Mal an der Seitenlinie.
Neben Kniat verlassen auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer den Verein. Die Trennung vollzieht sich im guten Einvernehmen – während Kniats Amtszeit blieb das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem Club stets intakt. In einer Abschiedserklärung bedankte sich der Trainer für die gemeinsame Zeit bei Arminia und wünschte dem Verein sowie den Fans alles Gute für die Zukunft.
Mit Kniats Abgang endet eine dreijährige Ära für Bielefeld. Nun steht der Klub vor der Aufgabe, zur neuen Saison ein neues Trainerteam zu finden. Unterdessen bleibt offen, wie es für Kniat beruflich weitergeht.
