Düsseldorfer Lehrerin muss 11.000 Euro Strafe für jahrelangen Zulagenbetrug zahlen
Henry SchmittDüsseldorfer Lehrerin muss 11.000 Euro Strafe für jahrelangen Zulagenbetrug zahlen
Eine Lehrerin in Düsseldorf wurde zu einer Strafe von über 11.000 Euro verurteilt, nachdem sie jahrelang unberechtigt Schulleiterzulagen bezogen hatte. Das Amtsgericht Düsseldorf urteilte, sie habe sich durch das Unterlassen der Meldung der Überzahlungen des Betrugs schuldig gemacht. Im Mittelpunkt des Falls standen Zahlungen in Höhe von rund 31.300 Euro, die sie zu Unrecht erhalten hatte.
Die Pädagogin hatte zeitweise als kommissarische Schulleiterin gearbeitet, erhielt die monatliche Zulage von 504 Euro jedoch auch nach Beendigung dieser Tätigkeit weiter. Als Beamtin war sie gesetzlich verpflichtet, die Behörden über den Fehler zu informieren. Stattdessen flossen die Zahlungen über einen längeren Zeitraum weiter.
Das Gericht sprach sie wegen Betrugs durch Unterlassen schuldig. Die Richter ordneten die Einziehung aller zu Unrecht erhaltenen Gelder an. Die Strafe von über 11.000 Euro spiegelt die Schwere der Tat und die Gesamthöhe der Summe wider.
Das Urteil unterstreicht, dass Beamte aktiv für die Korrektur von Zahlungsfehlern verantwortlich sind. Die Lehrerin muss nun nicht nur die Strafe zahlen, sondern auch den vollen Betrag zurückerstatten. Ob es ähnliche Fälle an anderen Schulen gibt, wurde von den Behörden nicht bekannt gegeben.






