23 March 2026, 04:07

Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller "Heimatblickpunkt" – ein Denkmal mit Herz

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines zentralen Brunnens mit einer Statue darauf, umgeben von Menschen, mit mehrstöckigen Gebäuden im Hintergrund und Text unten.

Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller "Heimatblickpunkt" – ein Denkmal mit Herz

Der Endres-Brunnen in Dormagen ist vom Stadtrat offiziell als "Heimatblickpunkt" anerkannt worden. Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung des Brunnens als zentraler Treffpunkt und würdigt zugleich seinen verstorbenen Stifter, Werner Endres. Bei einer kürzlichen Feier wurde eine neue Stele zu seinem Gedenken enthüllt.

Der Brunnen wurde 2007 eingeweiht und sollte die Einheit Dormagens symbolisieren. Sein Sockel spiegelt die Umrisse der Stadt wider, während das fließende Wasser den Verlauf des Rheins nachzeichnet und die Stadtteile miteinander verbindet. Sechzehn Basaltsäulen – jede im Maßstab der Einwohnerzahl eines Ortsteils – sind Teil der Konstruktion.

Werner Endres, der 2022 verstarb, war langjähriges Mitglied des Dormagener Stadtrats und seit 1965 engagierter Mitarbeiter von Bayer AG. Für sein Wirken erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt. Sowohl bei der ursprünglichen Einweihung 2007 als auch bei der jüngsten Gedenkfeier waren seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, und sein Enkel Joshua anwesend.

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Im Laufe der Jahre hat sich der Brunnen vom symbolträchtigen Denkmal zu einem lebendigen sozialen Mittelpunkt entwickelt. Bürgermeister Erik Lierenfeld bezeichnete ihn als "dauerhaftes Zeichen der Gemeinschaft und von Endres' Verbundenheit mit der Stadt". Die offizielle Ernennung zum "Heimatblickpunkt" erfolgte am 17. März 2023 und festigt seine Bedeutung im städtischen Leben.

Die neue Stele sichert das Andenken an Werner Endres in Dormagen. Der Brunnen bleibt ein beliebter Treffpunkt, der Kunst, Geschichte und städtischen Stolz vereint. Seine Anerkennung als Wahrzeichen spiegelt sowohl seine architektonische Bedeutung als auch seine Rolle als verbindendes Element für die Bürger wider.

Quelle