Essen setzt auf inklusiven Sport mit neuem Entwicklungsplan
Essen macht großen Schritt bei der Förderung von Sport für alle
Die Stadt Essen hat einen bedeutenden Fortschritt bei der Förderung von Sport für alle Bürgerinnen und Bürger erzielt. Der Stadtrat verabschiedete am 25. März 2026 den Integrierten Sportentwicklungsplan (ISEP). Diese langfristige Strategie zielt darauf ab, körperliche Aktivität in der gesamten Stadt zugänglicher und inklusiver zu gestalten.
Das Projekt startete im September 2021, als der Essener Stadtrat den ISEP in Auftrag gab. Bis August 2022 beauftragte die Sport- und Bäder Essen GmbH (SBE) ein externes sportwissenschaftliches Institut mit der Federführung. Der Plan basiert auf vier zentralen Handlungsfeldern: der Analyse des aktuellen Sportangebots, der Bedarfsermittlung, der Entwicklung von Empfehlungen sowie der Optimierung bestehender Strukturen.
Ein Pilotprojekt auf der Schillerwiese erprobte neue Ansätze. Zu den Verbesserungen gehörten barrierefreie Zugänge, inklusive Sportprogramme für Kinder aus benachteiligten Stadtteilen sowie Gemeinschaftsveranstaltungen. Durch bessere Infrastruktur und zielgruppenspezifische Angebote soll die Teilnahme um über 500 Nutzerinnen und Nutzer pro Jahr gesteigert werden.
Der ISEP verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und verknüpft Sport mit Stadtplanung, Schulen und Jugendinitiativen. Zwar gibt der Abschlussbericht strategische Leitlinien vor, konkrete Finanzierungs- oder politische Entscheidungen stehen jedoch noch aus. Die SBE wird nun die Empfehlungen prüfen, Prioritäten setzen und die nächsten Umsetzungsschritte planen.
Der Plan legt einen klaren Rahmen für die zukünftige Sportentwicklung in Essen fest. Im Mittelpunkt stehen der leichte Zugang zu Bewegung im öffentlichen Raum sowie die Steigerung der Teilhabe über alle Altersgruppen hinweg. Nun geht es darum, diese Strategien in konkrete Projekte und Finanzierungskonzepte umzusetzen.






