26 June 2026, 18:07

Evonik hebt Prognose für 2026 an: Höhere Erträge und besserer Cashflow erwartet

Evonik erhöht Prognose für das Geschäftsjahr nach starkem zweiten Quartal

Evonik hebt Prognose für 2026 an: Höhere Erträge und besserer Cashflow erwartet

Evonik Industries erhöht Prognose für 2026

Die Evonik Industries AG hat ihre Finanzprognose für das Jahr 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun höhere Erträge und eine verbesserte Cashflow-Entwicklung für das kommende Jahr. Treiber der Aufwertung sind die starke Performance in zentralen Geschäftsbereichen.

Die Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr wurde auf 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro angehoben – zuvor lag die Spanne bei 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro. Für die erste Jahreshälfte 2026 rechnet Evonik nun mit rund 1,1 Milliarden Euro, was die bisherige Schätzung von 800 bis 900 Millionen Euro übertrifft. Das bereinigte EBITDA für das zweite Quartal 2026 wird auf 600 bis 650 Millionen Euro taxiert, nach 509 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Die operativen Fortschritte resultieren aus höheren Absatzmengen, Preiserhöhungen und Kostensenkungen. Das Geschäft mit Tierernährung entwickelt sich weiterhin positiv, und dieser Schwung soll bis ins dritte Quartal 2026 anhalten. Auch der Bereich Advanced Technologies profitiert von Lieferengpässen asiatischer Wettbewerber.

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Der freie Cashflow im zweiten Quartal 2026 wird sich voraussichtlich deutlich verbessern – im Vorjahr hatte er noch minus 211 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen strebt an, die Cashflow-Umsatzrate für das Gesamtjahr bei etwa 40 Prozent zu halten. Allerdings könnte sich die Wettbewerbsposition gegen Ende 2026 abschwächen, sobald sich die globale Schifffahrt nach der Wiedereröffnung der Straße von Hormus normalisiert.

Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 wird Evonik am 4. August 2026 veröffentlichen. Das Unternehmen hat seine Erwartungen für sowohl das erste Halbjahr als auch das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Starke Nachfrage, Preissetzungsmacht und Effizienzgewinne haben die finanzielle Perspektive gestärkt. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2026 werden das Ausmaß dieser Verbesserungen bestätigen.

Quelle