22 May 2026, 22:10

Falsches Facebook-Angebot lockt mit kostenlosem Nahverkehr in Essen – Datenklau droht

Öffentlicher Nahverkehr in Essen: Hinter dem Sechs-Monats-Ticket für 2,35 Euro steckt dieser Betrug

Falsches Facebook-Angebot lockt mit kostenlosem Nahverkehr in Essen – Datenklau droht

Falscher Facebook-Beitrag lockt mit kostenlosem Nahverkehr in Essen – Betrüger stehlen Daten

Ein gefälschter Facebook-Beitrag verspricht 500 Einwohnern aus Essen und Umgebung kostenlosen ÖPNV. Die Betrüger ködern mit sechs Monaten gratis Fahrten, stehlen stattdessen aber persönliche und finanzielle Daten. Der lokale Verkehrsbetrieb Ruhrbahn hat die Aktion als Betrug entlarvt und warnt Kunden ausdrücklich.

Der Beitrag wurde bereits über 4.400 Mal aufgerufen, nachdem er als bezahlte Werbeanzeige geschaltet wurde. Die Behörden raten zur Vorsicht, da ähnliche Betrugsmaschen auch in anderen deutschen Städten auftauchen.

In dem falschen Posting behauptet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), ein Jubiläum mit einem Nahverkehrsticket für nur 2,35 Euro zu feiern. Gezeigt werden Bilder von Ruhrbahn-Bussen und -Zügen sowie ein grün-weißes „Chip-Ticket“ mit VRR-Logo. Doch das Angebot ist von Anfang bis Ende erfunden.

Wer auf den Link klickt, wird auf eine dubiose Website weitergeleitet. Dort werden persönliche Angaben und Kreditkartendaten abgefragt. Nach der Zahlung der 2,35 Euro berichten Betroffene von weiteren Forderungen – ein Ticket erhalten sie jedoch nie.

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Mehrere Indizien entlarven den Schwindel: Der Beitrag enthält gefälschte Nutzerkommentare und verlinkt auf fragwürdige Seiten. Die Ruhrbahn bestätigte, dass weder die Seiten noch die Angebote echt sind, und warnte über ihren offiziellen Facebook-Account.

Das Phishing folgt einem Muster, das bereits in anderen Städten aufgetaucht ist. Fast identische Anzeigen gab es in Berlin, Chemnitz und Düsseldorf – mit derselben Formulierung und IT-Infrastruktur. Phishing bleibt in Deutschland eine Straftat; die Behörden beobachten die Lage genau.

Trotz Warnungen der Ruhrbahn und Meldungen von Geschädigten kursiert der falsche Beitrag weiter. Wer persönliche oder finanzielle Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren und den Betrug melden. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, Verkehrsangebote immer über offizielle Kanäle zu prüfen, bevor man darauf reagiert.

Quelle