FDP-Vorsitz: Höne gegen Kubicki – wer führt die Liberalen in die Zukunft?
Marie FuchsFDP-Vorsitz: Höne gegen Kubicki – wer führt die Liberalen in die Zukunft?
Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) heizt sich vor dem Bundesparteitag Ende Mai weiter auf. Zwei Kandidaten – Henning Höne und Wolfgang Kubicki – buhlen um die Spitzenposition, jeder mit eigenen Plänen für die Neuausrichtung der Partei.
Henning Höne, derzeit Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat seine Bewerbung um den Bundesvorsitz bekannt gegeben. Sollte er sich durchsetzen, will er die 27-jährige Alena Trauschel zur Generalsekretärin vorschlagen. Trauschel schrieb kürzlich Geschichte als jüngstes Mitglied, das jemals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt wurde. Höne plant zudem, Susanne Seehofer und Svenja Hahn für Positionen im neuen FDP-Bundesvorstand vorzuschlagen.
Sein Konkurrent Wolfgang Kubicki verfolgt eine andere Vision für die Parteiführung. Falls er gewinnt, möchte er Martin Hagen zum Generalsekretär ernennen.
Trauschel, die sich hinter Hönes Kampagne stellt, hat ihre Vorstellungen für die FDP dargelegt. Sie ist überzeugt, dass die Partei als pragmatische Reformkraft agieren sollte – zum Wohl des gesamten Landes.
Der FDP-Bundesparteitag Ende Mai wird zwischen Höne und Kubicki entscheiden. Der Sieger wird die künftige Ausrichtung der Partei prägen, einschließlich der Besetzung des Führungsgremiums. Das Ergebnis wird auch darüber bestimmen, ob Alena Trauschel zur jüngsten Generalsekretärin in der Geschichte der FDP wird.
