Festnahme am Dortmunder Hauptbahnhof: Algerier mit 6.800 Euro im Schuh und Einreiseverbot
Amelie KleinFestnahme am Dortmunder Hauptbahnhof: Algerier mit 6.800 Euro im Schuh und Einreiseverbot
Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof nahmen am 7. August 2023 einen 26-jährigen Algerier fest. Der Vorfall begann, als Beamte bei einer Routinekontrolle im ICE 100 von Köln nach Dortmund feststellten, dass der Mann ohne gültiges Ticket unterwegs war. Später stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Einreiseverbot der Hamburger Ausländerbehörde vorlag.
Der Mann wurde während einer standardmäßigen Zugkontrolle angehalten. Als er nach seinem Fahrschein gefragt wurde, konnte er keinen vorzeigen, was erste Zweifel weckte. Eine anschließende Durchsuchung förderte rund 6.800 Euro in bar zutage, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren.
Er konnte nicht erklären, woher das Geld stammte. Die Polizei beschlagnahmte vorsorglich 6.000 Euro des Betrags, da der Verdacht auf einen Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften bestand. Zudem bestätigten die Beamten einen bestehenden Haftbefehl wegen des Einreiseverbots.
Der Festgenommene wurde in die zentrale Polizeigewahrsamszelle Dortmunds gebracht. Nun laufen Ermittlungen wegen Schwarzfahrens und illegalen Aufenthalts. Die Ausländerbehörde wird die weiteren Schritte in dem Fall einleiten.
Die Festnahme hat zu laufenden polizeilichen Untersuchungen geführt, die sowohl die Herkunft des Geldes als auch den Aufenthaltsstatus des Mannes klären sollen. Die Behörden prüfen, ob das Bargeld mit Straftaten in Verbindung steht. Zudem wird die Ausländerbehörde mögliche Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen bewerten.
