Gelsenkirchen: Polizei und Schüler kämpfen gemeinsam gegen Rasen vor Schulen
Henry SchmittGelsenkirchen: Polizei und Schüler kämpfen gemeinsam gegen Rasen vor Schulen
Gelsenkirchener Polizei und Schüler werben gemeinsam für Verkehrssicherheit an Schulen
Am 11. Juni 2025 haben die Polizei Gelsenkirchen und örtliche Schulkinder eine gemeinsame Aktion gestartet, um die Verkehrssicherheit in Schulnähe zu fördern. Sie verteilten Dankeskarten an rücksichtsvolle Autofahrer und Verwarnungen an Verkehrssünder. Ziel der Initiative war es, auf die Bedeutung eines sicheren Verhaltens in Schulzonen aufmerksam zu machen.
Die Kontrollen fanden an der Polsumer Straße und der Hagenbredde statt, wo Beamte insbesondere Rasen und falsches Halten durch sogenannte „Elterntaxis“ überwachten. Insgesamt wurden 23 Dankeskarten und 28 Verwarnungen ausgestellt. Unter den Verstößen waren 20 wegen überhöhter Geschwindigkeit.
Eine Mutter wurde mit 55 km/h in einer 30er-Zone erwischt, ein 24-jähriger Anwohner fuhr im selben Bereich sogar 67 km/h. Beide müssen nun mit hohen Bußgeldern, Punkten in Flensburg und möglichen Fahrverboten rechnen. Ein Autofahrer erhielt zunächst eine Dankeskarte für eine korrekte Absetzung, wurde später jedoch wegen Rasens bestraft.
Die Polizei betonte, dass solche Aktionen das Bewusstsein für Verkehrssicherheit in Schulumgebungen schärfen. Geplant sind weitere sichtbare Streifen und Aufklärungsarbeit unter Einbindung junger Schüler. Die Kampagne führte bei einigen Fahrern zu Bußgeldern, Punkten und möglichen Fahrverboten. Die Behörden hoffen, dass die Präsenz von Polizei und Schülern zu einem sichereren Fahrverhalten anregt. In den kommenden Monaten sollen weitere Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen folgen.
