23 May 2026, 10:07

Gitta Connemann wird neue MIT-Chefin und fordert weniger Bürokratie für den Mittelstand

Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) wählt neuen Bundesvorstand

Gitta Connemann wird neue MIT-Chefin und fordert weniger Bürokratie für den Mittelstand

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) hat nach einer digital abgehaltenen Konferenz unter dem Motto „Neuer Aufbruch“ eine neue Vorsitzende gewählt. Gitta Connemann aus Leer setzte sich mit 252 Stimmen in der Vorstandswahl durch und löst damit Carsten Linnemann ab, der nach acht Jahren im Amt nicht mehr kandidierte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Konferenz war das erste Mal, dass die MIT ihre Veranstaltung online durchführte – eine Anpassung an die Pandemie-Bedingungen. Gerlinde Steingrüber, Leiterin des MIT-Kreisverbands Solingen, nahm wie andere Mitglieder per Videokonferenz teil. Im Mittelpunkt der Delegiertenversammmlung stand die wirtschaftliche Erholung, insbesondere für den stark belasteten Mittelstand.

In ihrer Eröffnungsrede skizzierte Connemann zentrale Schwerpunkte: Sie forderte weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren sowie Steuersenkungen und eine Entlastung bei den Energiekosten. Die neue Vorsitzende betonte zudem, dass die Wirtschaft im Mittelpunkt der Unionspolitik stehen müsse, und rief CDU und CSU zu einer klareren Oppositionsrolle auf.

In ihrer Annahmerede bezeichnete Connemann die MIT als Stimme der sozialen Marktwirtschaft. Die Vereinigung solle als Denkfabrik für die Partei fungieren und die Politikgestaltung zugunsten des deutschen Mittelstands prägen.

Connemann übernimmt das Amt von Linnemann, der auf eine weitere Kandidatur verzichtete. Ihre Wahl markiert eine Neuausrichtung hin zu weniger Regulierung und der Stärkung der Wirtschaftskraft. Die digitale Ausrichtung der Konferenz zeigt, wie sich die MIT weiterhin an die Pandemie-Bedingungen anpasst.

Quelle