Großrazzia in NRW: Zoll deckt Sozialbetrug und illegale Beschäftigung auf
Henry SchmittGroßrazzia in NRW: Zoll deckt Sozialbetrug und illegale Beschäftigung auf
Am 6. Dezember 2024 fand eine groß angelegte Kontrollaktion unter der Leitung des Hauptzollamts Düsseldorf statt. An der Operation waren mehrere Behörden beteiligt, die in mehreren Städten gezielt Betriebe überprüften. Ziel war es, Arbeits- und Finanzverstöße aufzudecken.
An den Kontrollen nahmen 92 Zollbeamte und 138 Mitarbeiter anderer Behörden teil. Überprüft wurden Bars, Kneipen und verschiedene andere Branchen. Im Fokus standen die Anmeldung von Beschäftigten, Sozialleistungen, Arbeitserlaubnisse, Mindestlöhne sowie ausbeuterische Arbeitsbedingungen.
Während der Aktion deckten die Behörden mehrere Verstöße auf. Dazu zählten der Verdacht auf Sozialabgabenhinterziehung, die Unterschreitung des Mindestlohns, illegale Beschäftigung, Leistungsbetrug sowie Verstöße gegen Meldepflichten. Zudem wurden unversteuerte Tabakwaren beschlagnahmt.
Die beteiligten Behörden tauschten Informationen aus, um mögliche Clan-Kriminalität oder illegale Strukturen zu bewerten. Jede Behörde bearbeitete die Ergebnisse anschließend in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich.
Die weitere Auswertung der festgestellten Unregelmäßigkeiten wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Hauptzollamt plant, solche gemeinsamen Kontrollen künftig auszuweiten und zu wiederholen. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die aufgedeckten Missstände in den betroffenen Branchen nachhaltig zu bekämpfen.
