21 April 2026, 02:06

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert schweren Chemieunfall mit 88 Einsatzkräften

Metallischer Verbandkasten mit der Aufschrift "Verbandkasten für Gasopfer" vor schwarzem Hintergrund.

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert schweren Chemieunfall mit 88 Einsatzkräften

Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte testen Katastrophenmanagement bei Chemieunfall

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Rund 88 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen und Feuerwehren probten dabei ihre Bereitschaft für einen schweren Chemieunfall. Etwa 30 Schüler spielten in dem Szenario Verletzte.

Die Übung begann mit einem simulierten Chemikalienunfall während des Schulbetriebs. Aufgrund der hohen Zahl an Verletzten wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen. Teams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) arbeiteten Hand in Hand, um die Lage zu bewältigen.

Vor Ort wurde eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50 NRW) eingerichtet – ein System, das mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen und vier bis acht Stunden autark betrieben werden kann. Die Einsatzkräfte führten eine systematische Triage durch, um die Behandlung nach Schwere der Verletzungen zu priorisieren. Zudem koordinierten sie den Transport der Patienten in nahegelegene Krankenhäuser.

Im Mittelpunkt der Übung standen die Optimierung der Notfallabläufe und die Überprüfung der Kommunikationswege. Die Organisatoren lobten im Nachgang die effiziente und gut abgestimmte Zusammenarbeit aller beteiligten Einrichtungen.

Die Übung zeigte erfolgreich, wie die Behörden unter Druck reibungslos zusammenarbeiten können. Die BHP-50 NRW bewährte sich bei der Bewältigung einer großen Zahl von Verletzten. Die Organisatoren bestätigten, dass die Übung ihre Ziele erreichte: die Verbesserung der Einsatzstrategien für künftige Notfälle.

Quelle