Grüne fordern mehr Blitzer und sichere Straßen für Solingen
Die Solinger Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für strengere Geschwindigkeitskontrollen in der gesamten Stadt ein. Ihr Vorschlag konzentriert sich auf besonders gefährdete Bereiche, darunter Schulumgebungen und Senioreneinrichtungen, wo Anwohner wiederholt auf rücksichtsloses Fahrverhalten hingewiesen haben. Die Partei ist überzeugt, dass stationäre und halbstationäre Blitzer die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen könnten.
Lokale Anwohner haben mehrfach über überhöhte Geschwindigkeiten in 30er-Zonen und auf Hauptverkehrsstraßen geklagt. Als Reaktion darauf fordert die Partei, dass Geschwindigkeitskontrollen vor allem dort priorisiert werden, wo Rasen ein dauerhaftes Problem darstellt – selbst wenn bereits Verwarnungen ausgestellt wurden.
Christian Wendel, ein Vertreter der Grünen, betonte, dass die Einhaltung von Tempolimits direkt die Unfallzahlen senkt und die Schwere von Zusammenstößen verringert. Er argumentierte, dass es bei den Kontrollen nicht primär um Bußgelder gehe, sondern um die Vermeidung von Verletzungen und die Rettung von Menschenleben.
Die Partei unterstützt zudem Initiativen wie die Kampagne „Grüne Meilen“, die Kinder dazu motivieren soll, öfter zu Fuß zu gehen oder Rad zu fahren. Durch die Förderung sicherer Routen hoffen die Grünen, langfristig ein Umdenken im Verkehrsverhalten der Solinger Bürger zu bewirken.
Der Plan der Grünen umfasst sowohl Blitzer als auch Gemeinschaftsaktionen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie zu weniger Unfällen und einem besseren Schutz für gefährdete Gruppen führen. Im Fokus stehen dabei vor allem Gebiete, in denen über Jahre hinweg exzessives Rasen dokumentiert wurde.
