Hamm bekommt ein neues Herzstück: Das Heinemann-Quartier entsteht auf Kaufhof-Fläche
Moritz KellerHamm bekommt ein neues Herzstück: Das Heinemann-Quartier entsteht auf Kaufhof-Fläche
Das lange leer stehende ehemalige Kaufhof-Gebäude in Hamm steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Die Pläne für das Heinemann-Quartier versprechen ein modernes, gemischt genutztes Stadtzentrum mit Büros, Wohnungen und Kulturflächen. Erste Gespräche zeigen bereits großes Interesse an den neuen Praxis- und Büroflächen.
Das Projekt verwandelt das ehemalige Warenhausgelände in ein lebendiges urbanes Viertel. Auf einer Fläche von 7.400 Quadratmetern entstehen drei Hauptgebäudeabschnitte, ein mehrstöckiges Parkhaus mit 300 bis 400 Stellplätzen sowie eine Mischung aus Büros, Arztpraxen, Restaurants, Wohnraum und Kulturstätten. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt: Geplant sind begrünte Dächer, Solaranlagen und eine vollständige Barrierefreiheit für alle Besucher.
Die Abrissarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen, sofern die Baugenehmigungen bis Ende 2025 oder Anfang 2026 erteilt werden. Als frühester realistischer Fertigstellungstermin gilt das Jahr 2029. Die Investoren Simon Schneider und Franz Venker treiben das Vorhaben gemeinsam mit dem Architekten Volker Pahmeyer voran, unterstützt von Bürgermeister Marc Herter und Stadtbaudirektor Andreas Mentz.
Das Projekt markiert den Wandel von einem monofunktionalen Warenhaus zu einem klimaresilienten, vielfältigen Stadtquartier. Die Investitionssumme liegt im hohen zweistelligen Millionenbereich.
Das Heinemann-Quartier wird Hamms Bahnhofsgegend mit einer Mischung aus Arbeits-, Wohn- und Freizeiträumen neu definieren. Der Baubeginn ist für 2026 geplant, die ersten Mieter könnten 2029 einziehen. Ziel ist es, mit dem Vorhaben neue Maßstäbe für nachhaltige Stadtentwicklung in der Region zu setzen.
