28 April 2026, 20:23

Historischer Doppelsieg für Hermel und Iffland bei U22-Badminton-DM in Bonn

Eine Frau in einem pinken Shirt und weißen Schuhen, die ein Headband trägt, spielt Badminton auf einem Court und hält einen Schläger, wobei ein Banner im Hintergrund zu sehen ist.

Historischer Doppelsieg für Hermel und Iffland bei U22-Badminton-DM in Bonn

Die 57. Deutschen U22-Meisterschaften fanden über drei Tage in Bonn-Beuel statt, wobei in allen fünf Badminton-Disziplinen Titel vergeben wurden. Das Turnier diente zugleich als Qualifikationswettbewerb für die Junioren-Europameisterschaften in Ungarn. Mehrere junge Athlet:innen des TV Refrath zeigten starke Leistungen und sicherten sich damit wichtige Ergebnisse für ihren Verein und zukünftige Wettbewerbe.

Kalliope Hermel und Maike Iffland schrieben Geschichte, indem sie gemeinsam den Titel im Damendoppel holten. Für das Duo war es der erste deutsche Meistertitel als Team, auch wenn beide bereits U15- und U17-Titel mit anderen Partnerinnen errungen hatten. Im Finale besiegten sie die topgesetzte Paarung Wulandoko/Bonnemann klar mit 21:18, 21:18 in zwei Sätzen.

Auch Fanny Gieske und Philipp Euler überzeugten: Sie erreichten mit ihren jeweiligen Partner:innen das Viertelfinale. Damit qualifizierten sie sich für die Junioren-Europameisterschaften, wo sie Deutschland in Ungarn vertreten werden.

Der erst 16-jährige Milan Zeisig belegte im Herrendoppel Platz drei und verpasste im Einzel nur knapp den Einzug ins Halbfinale. Der TV Refrath war mit einer starken Mannschaft vertreten, darunter Nele Röhrig, Pia Rappen, Nina Steffes, Kalliope Hermel und Maike Iffland bei den Frauen sowie Philipp Euler, Noah Volkmann und Tim Schmitz bei den Männern.

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Das Turnier in Bonn-Beuel war nicht nur eine nationale Meisterschaft, sondern auch ein Sprungbrett für die Junioren-EM. Der Sieg von Hermel und Iffland im Damendoppel unterstrich ihre wachsende Partnerschaft, während Euler und Gieske ihre Teilnahme in Ungarn sicherten. Die Athlet:innen des TV Refrath steuerten mehrere Podestplatzierungen bei und festigten damit ihren Ruf im deutschen Nachwuchsbadminton.

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