07 April 2026, 16:09

Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft

Großes Lagerhaus mit grünen Containern, Maschinen, Polen, Lampen, Stangen und einer Wand mit einer Uhr und Papieren.

Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft

Ibbenbüren hat weitere Schritte unternommen, um nachhaltige und faire Beschaffungspraktiken in seinen kommunalen Einrichtungen zu fördern. Eine kürzlich durchgeführte Schulung unter Leitung einer Fachberaterin sollte das Engagement der Stadt für verantwortungsvolle Einkaufsprozesse stärken. Die Initiative ist Teil umfassender Bemühungen, die globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen.

Hendro Prabowo, der kommunale Beauftragte für nachhaltige Beschaffung, steuert die Einbindung ethischer und ökologischer Kriterien in öffentliche Ausschreibungen. Sein Ansatz berücksichtigt unter anderem die Produktlebensdauer, Ressourceneffizienz, CO₂-Bilanz sowie Arbeitsbedingungen bei der Auswahl von Lieferanten. Bereits mehrere städtische Verträge basieren auf diesen Grundsätzen; weitere sind in Vorbereitung.

Das von Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH geleitete Schulungsseminar vermittelte den Beschaffungsmitarbeitenden und Fachbereichsleitungen in Ibbenbüren praxisnahe Strategien. Gairola, Experte für nachhaltige Beschaffung, zeigte auf, wie Fairness und Nachhaltigkeit systematisch in Ausschreibungsverfahren verankert werden können.

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Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte die Bedeutung des Projekts und unterstrich, dass verantwortungsvolle Beschaffung sowohl lokale als auch globale Nachhaltigkeitsziele unterstützt. Die Initiative wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und Engagement Global gefördert. Sie leistet einen direkten Beitrag zu Ziel 12 der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), das nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster in den Fokus stellt.

Weitere Informationen zum Projekt und zu verwandten Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind auf der BMZ-Website unter www.bmz.de/agenda-2030/sdg-12 abrufbar.

Ibbebürens Vorstoß für nachhaltige Beschaffung spiegelt einen wachsenden Trend zur Verantwortungsübernahme im öffentlichen Sektor wider. Durch die Priorisierung ethischer Beschaffungsquellen und ökologischer Auswirkungen will die Stadt ein Vorbild für andere Kommunen sein. Die laufenden Schulungen und Anpassungen der Richtlinien unterstreichen das langfristige Bekenntnis zu diesen Werten.

Quelle