Jugendliche versuchen tödlichen "Train-Surfing"-Stunt am Bahnhof Neuss-Büttgen
Amelie KleinJugendliche versuchen tödlichen "Train-Surfing"-Stunt am Bahnhof Neuss-Büttgen
Zwei Jugendliche haben am Bahnhof Neuss-Büttgen in Deutschland einen lebensgefährlichen Stunt versucht. Die 14- und 16-jährigen Jungen kletterten auf eine stehende S-Bahn, um sich am sogenannten „Train-Surfen“ zu versuchen. Passagiere bemerkten ihr Vorhaben und schlugen sofort Alarm.
Eisenbahnmitarbeiter griffen ein, bevor der Zug abfuhr, und verhinderten so, dass die Jugendlichen ihren gefährlichen Plan in die Tat umsetzten. Die Bundespolizei Düsseldorf nahm die beiden später in Gewahrsam.
Die Behörden sprachen gegen die Jugendlichen eine offizielle Verwarnung aus und verhängten zudem ein Bußgeld wegen unbefugten Betretens von Bahnanlagen. Die Polizei betonte die extremen Risiken: Züge könnten Hindernissen nicht ausweichen und auch nicht abrupt bremsen.
Die Familien der Jugendlichen wurden über die Gefahren des Train-Surfens aufgeklärt. Die Verantwortlichen wiesen erneut darauf hin, dass das Betreten von Bahnanlagen nicht nur illegal, sondern auch tödlich enden kann.
Der Vorfall endete mit einer Verwarnung und einem Strafgeld. Die Jugendlichen und ihre Angehörigen sind sich nun der rechtlichen und körperlichen Konsequenzen solcher Handlungen bewusst. Bahnmitarbeiter und Polizei appellieren weiterhin an die Öffentlichkeit, sich stets von Gleisen und Zügen fernzuhalten.
