31 May 2026, 08:05

Junge Union Solingen fordert Umnutzung von Leerständen für Studentenwohnheime

JU Solingen fordert mehr Unterstützung für studentisches Wohnen

Junge Union Solingen fordert Umnutzung von Leerständen für Studentenwohnheime

Die Junge Union (JU) in Solingen setzt sich für einen neuen Ansatz im Bereich Studentenwohnheimbau ein. Die Gruppe kritisiert, dass das Fehlen einer klaren Strategie der Stadt die wirtschaftliche und städtische Entwicklung bremst. Sie sieht ungenutztes Potenzial in leerstehenden Gebäuden und brachliegenden Flächen im gesamten Stadtgebiet.

Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, betont, dass das Fehlen eines gezielten Konzepts für Studierende eine verpasste Chance darstelle. Als Beispiele nennt er die ehemalige Obdachlosenunterkunft in der Focherstraße und das alte Sparkassengebäude – Immobilien, die sich seiner Meinung nach ideal für eine Umnutzung eignen würden. Die JU ist überzeugt, dass solche Projekte nicht nur den Wohnraummangel lindern, sondern auch neues Leben in die Innenstadt bringen könnten.

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Julia Kalem, Beisitzerin im JU-Vorstand, schlägt vor, leerstehende Gebäude in bezahlbaren Studentenwohnraum umzuwandeln. Die Gruppe fordert eine Mischung aus verschiedenen Wohnformen, um lebendige und vielfältige Stadtviertel zu schaffen. Zudem regen sie die Einrichtung einer kommunalen Arbeitsgruppe mit klaren Zielen an, um die Umsetzung voranzutreiben.

Die JU hat zugesagt, eng mit lokalen Politikern, Verwaltungsvertretern und weiteren Akteuren zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, praktikable Lösungen zu entwickeln, die ein nachhaltiges Stadtwachstum fördern. Die Organisation will den Prozess begleiten und dafür sorgen, dass Studentenwohnungen und die Belebung der Stadt Priorität behalten.

Im Mittelpunkt der JU-Vorschläge stehen die Umnutzung von Leerständen und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen zentralen Gruppen. Bei einer Umsetzung könnten ihre Pläne den bezahlbaren Wohnraum erhöhen und die Wirtschaft in Solingen ankurbeln. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie die Stadt und ihre Partner auf diese Handlungsaufforderungen reagieren.

Quelle