Kamińskis Rekordtreffer in der 90+14 rettet Köln den Punkt gegen Wolfsburg
Marie FuchsKamińskis Rekordtreffer in der 90+14 rettet Köln den Punkt gegen Wolfsburg
Dramatischer Spättreffer: Jakub Kamiński rettet Köln einen Punkt gegen Wolfsburg
Ein spektakulärer Treffer in der Nachspielzeit von Jakub Kamiński sicherte dem 1. FC Köln einen Punkt im Bundesliga-Duell gegen den VfL Wolfsburg. Der Treffer in der 14. Minute der Nachspielzeit (90+14) glich nicht nur das Spiel aus, sondern stellte auch einen neuen Ligarekord für das späteste jemals erzielte Tor auf. Kamiński, der derzeit von Wolfsburg ausgeliehen ist, verzichtete aus Respekt vor seinem Stammverein auf eine Jubelgeste.
Die Kölner lagen zunächst zurück, doch Einwechselspieler drehten die Partie. Luca Waldschmidt und Isak Johannesson hatten zuvor getroffen, doch erst Kamińskis spätes Eingreifen in der Schlusphase rettete das Unentschieden. Sein zweites Saisontor in der Bundesliga sorgte dafür, dass Köln mit einem Punktanteil nach Hause fuhr – damit stehen die Domstädter nun bei sieben Zählern.
Trainers Lukas Kwasniok lobte nach dem Spiel den Kampfgeist und den Zusammenhalt seiner Mannschaft. Das Ergebnis verlängert Kölns unbesiegte Serie auf vier Pflichtspiele seit dem Kaderumbruch im Sommer. Auch Marius Bülter, eine weitere Schlüsselfigur, betonte die entscheidende Rolle der Auswechselspieler bei der Wende.
Trotz seines wichtigen Treffers blieb Kamiński bescheiden und verwies auf seine Leihspieler-Rolle. Sein Tor brach den bisherigen Rekord für das späteste Bundesliga-Tor, der zuvor bei 90+12 Minuten lag.
Das Remis hält den 1. FC Köln auf Platz drei der Bundesliga-Tabelle. Die ungeschlagene Serie und die späte Aufholjagd gegen Wolfsburg unterstreichen das wachsende Selbstvertrauen des Teams. Mit sieben Punkten aus den Anfangspartien blickt die Mannschaft nun optimistisch auf die nächste Herausforderung.
