KI-Start-up skulio will Lehrkräften stundenlange Arbeit abnehmen
Zwei Unternehmer haben ein Start-up gegründet, um Lehrkräften Zeit bei der Unterrichtsvorbereitung zu sparen. Elias Perez und Teoman Kose brachten skulio 2024 auf den Weg – eine Plattform mit KI-gestützten Tools, die individuell angepasste Arbeitsblätter innerhalb von Minuten erstellt. Ihr Ziel: eine Aufgabe zu vereinfachen, die Pädagogen oft stundenlang jede Woche beschäftigt.
Die Idee entstand in einem universitären Seminar zum Thema Start-up-Gründung. Mittlerweile arbeiten die beiden daran, ihr Produkt zu verfeinern und Rückmeldungen von Schulen einzuholen. Perez und Kose lernten sich während eines Sommerjobs in Wien kennen. Ihre Fähigkeiten ergänzten sich, sodass sie gemeinsam nach unternehmerischen Chancen suchten. Schnell erkannten sie ein weitverbreitetes Problem bei Lehrkräften: Das Erstellen von Arbeitsblättern, die auf unterschiedliche Lernbedürfnisse zugeschnitten sind, raubte wertvolle Zeit.
Ihre Lösung nutzt KI, um hochwertige, anpassbare Arbeitsblätter in kürzester Zeit zu generieren. Lehrkräfte können die Inhalte je nach individuellen Anforderungen der Schülerinnen und Schüler anpassen – ein Schritt hin zu inklusiveren Klassenzimmern. Das Start-up finanziert sich über ein Abo-Modell und bietet sowohl Einzel- als auch Schullizenzen an.
In den kommenden zwölf Monaten wollen die Gründer ihr Produkt für den Marktstart finalisieren. Ihr Plan: Lehrkräfte überzeugen, erste Partnerschaften mit Schulen eingehen und Gespräche für eine erste Finanzierungsrunde aufnehmen. Doch für das kleine Team bleibt es eine Herausforderung, schnelle Entwicklung mit enger Zusammenarbeit mit Pädagogen unter einen Hut zu bringen.
Als nächste Schritte stehen Praxistests in echten Klassenzimmern an sowie die Weiterentwicklung der Funktionen auf Basis von Nutzerfeedback. Im Mittelpunkt bleibt die Frage, ob das Produkt die alltäglichen Bedürfnisse von Lehrkräften erfüllt, bevor es in größerem Maßstab eingeführt wird. Bis 2025 strebt skulio an, fest in Schulen verankert zu sein – mit einem erprobten System, das die Vorbereitungszeit für den Unterricht deutlich verkürzt. Gleichzeitig bereiten sich die Gründer auf die Suche nach Investoren vor, um ihre Reichweite auszubauen. Gelingt der Durchbruch, könnten ihre Tools die Art und Weise revolutionieren, wie Lehrkräfte Arbeitsblätter für verschiedene Fächer und Lernniveaus erstellen.






