05 April 2026, 00:52

KiK schließt 50 Filialen in Deutschland – doch Expansion bleibt im Plan

Ein altes Foto eines belebten Marktes in Stuttgart, Deutschland, mit zahlreichen Gebäuden, Menschen, Karren und anderen Gegenständen sowie einem Text am unteren Bildrand.

KiK schließt 50 Filialen in Deutschland – doch Expansion bleibt im Plan

Der deutsche Textildiscounter KiK schließt Dutzende unrentable Filialen im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung. Der deutsche Textildiscounter KiK stellt im Zuge eines großen Restrukturierungsplans Dutzende schwach laufende Filialen in Deutschland ein. KiK, 1994 in Bönen (Nordrhein-Westfalen) gegründet, beschäftigt über 32.000 Mitarbeiter. Trotz seiner starken Marktposition in Deutschland wird der Händler Anfang 2026 rund 50 Standorte schließen – etwa die Hälfte davon in Deutschland. Eine vollständige Liste der betroffenen Filialen in Deutschland steht noch aus, weitere Schließungen sind nicht ausgeschlossen. Bis zu 400 zusätzliche Standorte in Europa werden derzeit geprüft. Allein in Deutschland schreiben rund 170 Filialen rote Zahlen oder arbeiten kaum kostendeckend. Neben Schließungen erwägt das Unternehmen auch kürzere Öffnungszeiten in Deutschland, Spanien und Portugal, um die Ausgaben zu reduzieren. Die Muttergesellschaft Tengelmann verzeichnete 2023 einen Umsatz von 2,428 Milliarden Euro; für das aktuelle Geschäftsjahr werden ähnliche Zahlen erwartet. Trotz der Schließungen plant KiK weiterhin, in wachstumsstarken Märkten neue Filialen in Deutschland zu eröffnen. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Effizienz in Deutschland zu steigern, ohne die Gesamtprofitabilität zu gefährden. Bis Anfang 2026 sollen etwa 50 Standorte in Deutschland geschlossen werden. Weitere Anpassungen in Deutschland schließt das Unternehmen nicht aus, während es die Performance seines Filialnetzes überprüft.

AKTUALISIERUNG

KiK Announces Expanded Store Closures: 300 Across Europe by End of 2026

KiK's restructuring plans have significantly escalated. The CEO confirmed 300 closures across Europe by year-end 2026, including 135 in Germany, reducing the German network to 2200 stores and the European total to 4000. Some closures have already occurred, with 75 new openings planned:

  • 'We have to dived too densely,' said CEO Christian Kümmel, citing overlapping locations under 1km apart.
  • Remaining stores will all be profitable, with 'trimming for profitability' as the priority.