Landessynode setzt auf Ausbau der Seelsorge in der Rheinischen Kirche
Moritz KellerLandessynode setzt auf Ausbau der Seelsorge in der Rheinischen Kirche
Evangelische Kirche im Rheinland stellt Seelsorge in den Mittelpunkt ihrer Landessynode
Die Evangelische Kirche im Rheinland hat die Seelsorge in den Fokus ihrer diesjährigen Landessynode gerückt. Aufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung online statt – sie begann am Sonntag und endet heute. Die Delegierten beraten darüber, wie das Angebot für Hilfesuchende in der gesamten Region ausgebaut werden kann.
In Solingen gibt es bereits eine rund um die Uhr verfügbare Notfallseelsorge, ergänzt durch Schulungen für ehrenamtliche Helfer:innen. Der örtliche Kirchenkreis finanziert eine Teilzeitstelle für die Verwaltung des telefonischen Beratungsdienstes und übernimmt die Kosten für die Fachaufsicht. Der Großteil des Angebots basiert jedoch auf ehrenamtlichem Engagement und wird durch Spenden getragen.
Die Kirche plant nun, die Gewinnung, Ausbildung und Begleitung von Seelsorger:innen weiter auszubauen. Ein neu veröffentlichtes Video mit dem Titel „#SeelsorgeIstDa: Das Leben ist zerbrechlich“ zeigt die Vielfalt ihrer Arbeit – darunter Initiativen wie „Brückenschlag“, die gezielte Unterstützung für Studierende anbietet.
Auf der Synode diskutieren die Vertreter:innen über Möglichkeiten, diese Dienste weiter zu stärken. Das digitale Format ermöglicht trotz anhaltender Pandemie-Beschränkungen eine breitere Teilnahme.
Mit dem Fokus auf Seelsorge will die Kirche den Zugang zu emotionaler und spiritueller Begleitung verbessern. Durch erweiterte Schulungen und gezielte Anwerbung erhofft sie sich mehr Freiwillige für ihre Beratungsteams. Die Ergebnisse der Debatten werden die zukünftigen Angebote für Gemeinden in der gesamten Rheinischen Kirche prägen.
