23 May 2026, 20:08

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung an der Hansastraße – was sich jetzt ändert

Veränderungen in der Entsorgung von Baurestmüllen am Annahmehof des kommunalen Depot

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung an der Hansastraße – was sich jetzt ändert

Neue Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Hansastraße-Standort in Langenfeld

Das städtische Betriebshof der Stadt Langenfeld hat die Vorschriften für die Entsorgung von Bauschutt auf dem Gelände an der Hansastraße überarbeitet. Hintergrund sind gestiegene Entsorgungskosten. Für Anwohner gelten nun strengere Mengenbegrenzungen pro Besuch.

Ab sofort dürfen Bürger maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt pro Fahrt zur Hansastraße bringen. Die Gebühr bleibt bei 8,00 Euro pro Anlieferung. Zugelassen sind Materialien wie Mauerwerk, Steine, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel.

Einige Abfälle bleiben jedoch weiterhin ausgeschlossen. So dürfen Gipskartonplatten und Gasbetonsteine nicht am Standort entsorgt werden. Gemischter Abbruchschutt wie Fenster und Türen war bereits nach den bisherigen Regelungen nicht erlaubt.

Für größere Mengen bietet die Deponie im Stadtteil Immigrath eine Alternative. Dort können Anwohner gemischten Abbruchschutt und anderen Bauschutt für 5,00 Euro pro Kofferraumladung abgeben. Die Stadt empfiehlt bei größeren Mengen zudem private Entsorgungsfirmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling.

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Die Behörden raten Bürgern mit größeren Abfallmengen, die Hansastraße komplett zu umgehen. Stattdessen sollten sie direkt die Deponie in Immigrath oder andere zugelassene Entsorger ansteuern, um Wartezeiten und zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Ziel der neuen Beschränkungen ist es, die steigenden Kosten zu bewältigen, ohne die Entsorgungsmöglichkeiten vollständig einzuschränken. Wer kleine Mengen der zugelassenen Materialien hat, kann die Hansastraße weiterhin gegen Gebühr nutzen. Bei größeren oder gemischten Abfällen müssen Anwohner nun auf die Deponie in Immigrath oder private Dienstleister ausweichen.

Quelle