Logistikbude sichert 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution
Marie FuchsLogistikbude sichert 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution
Logistikbude sichert über 5 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung
Der Logistik-Softwareanbieter Logistikbude hat in einer Series-A-Runde mehr als 5 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen, das die Verwaltung von Ladungsträgern wie Paletten und Containern digitalisiert, verarbeitet mittlerweile über 50 Millionen Einheiten pro Monat für Großkunden wie die Nagel-Group und Dachser.
Logistikbude wurde 2021 gegründet und entstand aus Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund. Die Plattform bündelt Daten aus bestehenden Systemen, einer eigens entwickelten App, Sensortechnik und KI-gestützter Dokumentenverarbeitung, um die Nachverfolgung von Ladungsträgern zu automatisieren.
2023 sammelte das Unternehmen bereits über 2 Millionen Euro in einer Seed-Finanzierung ein und baute sein Team von vier auf 25 Mitarbeiter aus. Die aktuelle Investitionsrunde wurde von Capnamic angeführt, beteiligt waren zudem Moguntia Capital sowie bestehende Investoren, die ihr Engagement ausweiteten.
Das frische Kapital soll zwei zentrale Ziele vorantreiben: die Automatisierung im Ladungsträgermanagement weiter auszubauen und die internationale Expansion zu beschleunigen. Logistikbude strebt an, seine Software als eigenständigen Prozess in den IT-Systemen von Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen zu etablieren.
Mit den über 5 Millionen Euro aus der neuen Finanzierungsrunde will Logistikbude über die bisherigen Aktivitäten hinauswachsen. Die Technologie des Unternehmens verwaltet bereits Millionen von Ladungsträgern monatlich – die Investitionen sollen nun weitere Automatisierungslösungen und die globale Markterschließung unterstützen.






