Lünen bekommt neuen Beigeordneten für Jugend, Bildung und Soziales
Der Stadtrat von Lünen hat Dr. Nicolas Apitzsch zum neuen Beigeordneten gewählt. Die einstimmige Abstimmung fand am 29. April 2023 statt und markiert einen wichtigen Schritt in der Verwaltungsreform der Stadt. Apitzsch wird künftig mehrere zentrale Ressorts leiten, darunter Jugendhilfe, Bildung und Soziales.
Dr. Apitzsch bringt fundierte Erfahrungen in Psychologie und öffentlicher Verwaltung mit. Der promovierte Psychologe war viele Jahre in Führungspositionen tätig, zuletzt als Amtsleiter in Unna. Zuvor arbeitete er für die Stadt Hamm und die Bezirksregierung Arnsberg.
Sein beruflicher Schwerpunkt lag stets auf der Verbesserung sozialer Dienstleistungen durch Prävention und digitale Innovation. Er setzte sich für frühzeitige Unterstützungssysteme ein und modernisierte Angebote mithilfe neuer Technologien. In Lünen will er diese Ansätze ausbauen – insbesondere in Schulen und der Sozialarbeit.
Die Ernennung ist Teil einer umfassenden Reform zur Straffung der Stadtverwaltung. Die Zahl der Dezernate wird von fünf auf vier reduziert; Apitzsch übernimmt die Verantwortung für Jugendhilfe, Bildung und Sport, Wohnen, Soziales sowie Inklusion. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg bezeichnete ihn als „ideale Besetzung“ für die Prioritäten der Stadt.
Nach seiner Wahl bedankte sich Dr. Apitzsch beim Rat für das Vertrauen. Er betonte seine Ziele, soziale Programme zu stärken und die Verwaltung durch KI-gestützte Lösungen effizienter zu gestalten.
Der neue Beigeordnete wird zentrale Bereiche steuern, die das Leben der Lünener Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen. Sein Fokus auf digitale Lösungen und präventive Angebote passt zur Modernisierungsstrategie der Stadt. Die Umstrukturierung soll zudem eine bessere Abstimmung zwischen den nun weniger gewordenen Fachbereichen ermöglichen.
