11 May 2026, 02:10

Lünen testet erste "Schulstraße" für mehr Sicherheit vor der Elisabethschule

Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schulzone vor" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, Leitungen, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Lünen testet erste "Schulstraße" für mehr Sicherheit vor der Elisabethschule

Lünen startet Testphase für „Schulstraße“ in der Nähe der Elisabethschule im Stadtteil Brambauer

Mit dem Projekt soll der Fahrzeugverkehr zu Stoßzeiten eingeschränkt werden, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Vertreter der Stadt und der Polizei stellten die Neuerungen und deren Ziele am 18. September vor.

Die neuen Regeln sehen vor, dass die Straße vor der Elisabethschule an Schultagen zwischen 7:15 und 8:15 Uhr sowie zwischen 15:00 und 16:00 Uhr für motorisierten Verkehr gesperrt wird. Die Maßnahme soll Kindern, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, einen sicheren Weg ermöglichen.

Auf einer Pressekonferenz erläuterten Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, des Ministeriums für Schule und Bildung, der Stadt Lünen, der Schule selbst sowie des Polizeipräsidiums Dortmund die Initiative. Jolanta Bialas, Leiterin des Verkehrsressorts in Lünen, rief Eltern dazu auf, auf Fahrten bis direkt vor das Schultor zu verzichten. Stattdessen empfahl sie alternative Verkehrsmittel oder ausgewiesene Hol- und Bringzonen in einiger Entfernung.

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Beamte des Dortmunder Polizeipräsidiums unterstützten den Start der Aktion, indem sie die Umgebung überwachten und mit Eltern sprachen. Im Fokus stand die Verringerung der Gefahren durch sogenannte „Elterntaxis“ – Autos, die Kinder direkt vor dem Eingang absetzen und so oft Staus und gefährliche Situationen verursachen.

Die vorläufige Schulstraße an der Elisabethschule ist der jüngste Versuch, die Sicherheit von Kindern im Schulumfeld zu verbessern. Durch die Einschränkung des Fahrzeugverkehrs zu den Hauptzeiten soll das Verkehrsrisiko gesenkt und das Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren gefördert werden. Die Behörden werden die Auswirkungen evaluieren, bevor über eine dauerhafte Umsetzung entschieden wird.

Quelle