Mönchengladbach plant fußgängerfreundlichen Campus Boulevard für 6,9 Millionen Euro
Marie FuchsMönchengladbach plant fußgängerfreundlichen Campus Boulevard für 6,9 Millionen Euro
Ein 400 Meter langer Abschnitt der Webschulstraße in Mönchengladbach könnte bald zu einer fußgängerfreundlichen Prachtstraße umgestaltet werden. Das 6,9 Millionen Euro teure Projekt "Campus Boulevard" zielt darauf ab, den Bereich zwischen der Universität und dem Wissens- und Innovationscampus neu zu gestalten. Der Stadtrat wird am 15. Mai über die Pläne abstimmen.
Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht die Schaffung eines lebendigen öffentlichen Raums rund um das historische Backsteingebäude, in dem die Abteilung für Textil- und Bekleidungstechnik untergebracht ist. Bei einer Genehmigung entstehen dort Wege, Plätze, Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Veranstaltungsbereiche. Die Bauarbeiten sollen von 2027 bis 2029 dauern und werden durch Mittel aus dem Strukturwandel finanziert.
Der Zugang für Fahrzeuge würde sich durch den Vorschlag deutlich ändern: Die heutige Zufahrt von der Richard-Wagner-Straße in die Webschulstraße entfiele, während die bestehende Einbahnstraßenregelung in der Webschulstraße selbst aufgehoben würde. Auch die Parkplätze werden reduziert – von derzeit 151 auf 137 Stellplätze.
Ziel des Projekts ist es, einen prägenden Ort für Mönchengladbachs Bildungs- und Innovationsviertel zu schaffen. Durch die Einschränkung des Autoverkehrs rückt die Prachtstraße Fußgänger:innen und Radfahrer:innen in den Vordergrund und schafft so einen besser vernetzten und zugänglichen Knotenpunkt.
Die Entscheidung des Stadtrats am 15. Mai wird darüber entscheiden, ob der Campus Boulevard realisiert wird. Bei einer Zustimmung würde die 6,9 Millionen Euro teure Umgestaltung die Webschulstraße zu einem grüneren, gemeindeorientierteren Bereich machen. Die Bauarbeiten könnten dann 2027 beginnen und sollen 2029 abgeschlossen sein.






