Mönchengladbachs neue Gesamtschule startet im Provisorium – Neubau bis 2029 geplant
Moritz KellerMönchengladbachs neue Gesamtschule startet im Provisorium – Neubau bis 2029 geplant
Mönchengladbachs siebte Gesamtschule nimmt Gestalt an – bis 2029 soll der erste dauerhafte Bauabschnitt bezogen werden. Das Projekt schreitet zügig voran, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um in den kommenden Wochen die ersten Schülerinnen und Schüler begrüßen zu können.
Das neue Schuljahr beginnt zunächst in einem provisorischen Gebäude an der Breite Straße. Dort werden 108 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen den Gründungsjahrgang bilden. Die Arbeiten an der Interimsunterkunft laufen auf Hochtouren, um den Unterrichtsstart nach den Sommerferien wie geplant zu ermöglichen.
Der Neubau entsteht auf dem westlichen Teil des ehemaligen Sportplatzgeländes. Aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse wird das Gebäude auf Tiefgründungen errichtet, die die Lasten in tragfähige Bodenschichten ableiten. Noch in diesem Jahr könnten die Erdarbeiten beginnen, sofern der Zeitplan gehalten wird.
Das künftige Schulgebäude besteht aus fünf miteinander verbundenen Trakten, die jeweils über einen eigenen Innenhof verfügen, sowie einer Turnhalle. Im Inneren entsteht eine moderne Lernlandschaft mit offenen Flächen, differenzierten Lernzonen und Rückzugsbereichen. Um den Bau zu beschleunigen, wurden die Erdarbeiten separat ausgeschrieben.
Der Umzug von der Interimslösung in den Neubau ist nun für 2029 vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst im Provisorium unterrichtet, während die Bauarbeiten fortgesetzt werden. Durch das beschleunigte Vergabeverfahren soll der Zeitplan eingehalten werden.






