Mönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Teilhabe und MINT-Bildung für Jugendliche
Henry SchmittMönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Teilhabe und MINT-Bildung für Jugendliche
Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche – gemeinsam gegen zentrale Herausforderungen
In Mönchengladbach ist ein neuer Förderplan für Kinder und Jugendliche an den Start gegangen, um drängende Probleme junger Menschen gezielt anzugehen. Die Initiative wurde in der Jugendwerkstatt Kuhle 8 vorgestellt, die sich durch ihre erfolgreiche Berufsorientierung einen Namen gemacht hat. Als flexibles und partizipatives Rahmenwerk soll der Plan Fachkräfte, Partner und vor allem die Jugendlichen selbst zusammenbringen.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen wie der Übergang von der Schule in den Beruf – eine anhaltende Hürde in der Region. Statt eines starren Masterplans bietet der Förderplan einen gemeinsamen Handlungsrahmen für Kinder- und Jugenddienste und fördert die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Zu den übergeordneten Zielen zählen soziale Teilhabe, digitale Kompetenzen und eine Stärkung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Die geförderten Projekte orientieren sich an den Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen. Querschnittsthemen sorgen dafür, dass verschiedene Maßnahmen effektiv ineinandergreifen. Durch den partizipativen Ansatz waren die Zielgruppe und Partner von Anfang an in die Ausgestaltung des Plans eingebunden.
Bis 2030 soll der Förderplan messbare Wirkungen erzielen – inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen." Dass die Vorstellung in der Kuhle 8 stattfand, unterstreicht die bewährte Rolle der Werkstatt bei der Berufswegbegleitung junger Menschen.
Das hybride Finanzierungsmodell verzichtet auf starre Budgets und ermöglicht so Anpassungen an sich wandelnde Bedarfe. Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit erhalten damit eine gemeinsame Struktur, um die Lebensperspektiven junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Der Erfolg des Plans hängt maßgeblich davon ab, ob die Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Trägern und lokalen Partnern kontinuierlich gelebt wird.






