Neue Radroute im Schwalmtal verbindet Geschichte und Natur auf 40 Kilometern
Amelie KleinNeue Radroute im Schwalmtal verbindet Geschichte und Natur auf 40 Kilometern
Neue Radroute führt durch historische Stätten und geschützte Landschaften im Schwalmtal
Eine neue Radroute ist eröffnet worden, die durch historische Sehenswürdigkeiten und geschützte Naturlandschaften im Schwalmtal führt. Startpunkt ist der Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern, von wo aus die Strecke an mittelalterlichen Kirchen, einem ehemaligen Kloster und einem malerischen Naturschutzgebiet vorbeiführt.
Die Tour beginnt in Schwalmtal-Amern und erreicht bald KP 39, wo Radfahrer an der Kapelle St. Maria an den Heiden vorbeikommen. Im Inneren beeindruckt ein flämisch geschnitzter Altaraufsatz, der dem Ort historischen Charme verleiht. Weiter geht es zu KP 10 in Oberkrüchten, wo die St.-Martins-Kirche wartet – ein einschiffiges barockes Bauwerk mit einer markanten Fassade.
Bei KP 24 führt die Route nach Waldniel zur St.-Michaels-Kirche, die wegen ihrer imposanten Größe auch „Schwalmtaler Dom“ genannt wird. Nicht weit entfernt, bei KP 26 in Niederkrüchten-Elmpt, steht die St.-Laurentius-Kirche als Zeugnis der Handwerkskunst des 15. Jahrhunderts. Anschließend durchquert die Strecke die geschützte Landschaft der Happelter Heide und bietet eine natürliche Pause, bevor es zu weiteren Sehenswürdigkeiten geht.
An KP 27 in Brüggen laden das Kreuzherrenkloster und die St.-Nikolaus-Kirche zu einem Einblick in die Klostergeschichte ein. Die Route passiert zudem den Mühlenturm, ein Wahrzeichen des 19. Jahrhunderts, das an die industrielle Vergangenheit der Region erinnert. Später erreichen Radfahrer KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath, wo die katholische St.-Gertrudis-Kirche – eine dreischiffige Backsteinbasilika – prominent thront. Einer der ältesten Haltepunkte ist die St.-Petrus-Kirche in Born, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde und die historische Tour abrundet.
Die Radroute verbindet zehn bedeutende Orte und vereint religiöses Erbe mit natürlicher Schönheit. Radfahrer können Kirchen aus dem 12. bis 19. Jahrhundert erkunden und dabei eine geschützte Landschaft durchqueren. Die Strecke bietet eine Mischung aus Geschichte, Architektur und malerischen Ausblicken für Besucher.
