Neuer Gelsenkirchener Polizeichef setzt auf Teamgeist und Extremismusbekämpfung
Henry SchmittNeuer Gelsenkirchener Polizeichef setzt auf Teamgeist und Extremismusbekämpfung
Tim Frommeyer hat das Amt des neuen Polizeichefs in Gelsenkirchen übernommen. Der 43-Jährige trat seine Position am 15. Januar 2024 an und bringt jahrelange Führungserfahrung mit. Seine Ernennung fällt in eine Phase, in der die Behörde ihr Engagement für öffentliche Sicherheit und inneren Zusammenhalt stärken will.
Frommeyer verfügt über eine solide Expertise in der öffentlichen Verwaltung. Zuvor war er als erster Beigeordneter und Amtsleiter tätig – Positionen, die seine Fähigkeiten in Management und Krisenbewältigung prägten. Nun leitet er einen Stab von rund 880 Mitarbeitenden und 880 Auszubildenden.
Einer seiner zentralen Schwerpunkte ist die Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus. Er hat angekündigt, gegen Hasskriminalität und radikale Ideologien in der Region konsequent vorzugehen. Gleichzeitig will er ein unterstützendes Umfeld für Beamtinnen und Beamte schaffen, insbesondere für diejenigen, die im Dienst Gewalt ausgesetzt sind.
Teamgeist steht ebenfalls hoch auf der Agenda des neuen Polizeichefs. Er betont die enge, fast familienhafte Kultur innerhalb der Gelsenkirchener Polizei und plant, diese weiter auszubauen. Statt Veränderungen von oben zu verordnen, setzt er auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe und will die Erfahrung sowie das lokale Wissen seiner Kolleginnen und Kollegen nutzen.
Nach außen hin wird Frommeyer als Gesicht der Behörde auftreten. Sein Ziel ist es, günstige Rahmenbedingungen für die Polizeiarbeit zu schaffen und gleichzeitig das Vertrauen in der Bevölkerung zu bewahren.
Frommeyers Führung wird die Zukunft der Gelsenkirchener Polizei prägen. Sein Fokus auf Einheit, Erfahrung und entschlossenes Vorgehen gegen Extremismus setzt klare Maßstäbe. Mit fast 1.800 Mitarbeitenden unter seiner Verantwortung wird sein Ansatz sowohl die interne Motivation als auch die Bemühungen um öffentliche Sicherheit beeinflussen.
