10 April 2026, 16:10

Neuer Michael-Jackson-Film Michael löst Familienstreit und Rechtsdrama aus

Plakat mit der Aufschrift 'Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson' mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Neuer Michael-Jackson-Film Michael löst Familienstreit und Rechtsdrama aus

Ein neues Filmdrama über Michael Jackson soll bald in die Kinos kommen, doch rechtliche Auseinandersetzungen und familiäre Spannungen überschatten die Veröffentlichung. Der unter dem Titel Michael erscheinende Film soll das Erbe des verstorbenen Popstars wiederherstellen und gleichzeitig Einnahmen für seine Erben generieren. Unterdessen hat sich seine Tochter Paris Jackson öffentlich kritisch zum Projekt geäußert und liegt in einem Rechtsstreit mit den Testamentsvollstreckern des Nachlasses.

Der Nachlass von Michael Jackson befindet sich seit seinem Tod 2009 – also seit 17 Jahren – in der Nachlassabwicklung. Seine drei Kinder, Prince, Paris und Bigi, sollen sein Vermögen erben, doch Verzögerungen bei der Rechnungslegung haben Frustration ausgelöst. Paris Jackson hat gemeinsam mit ihren Geschwistern offiziell mehr Transparenz und schnellere finanzielle Berichterstattung von den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain gefordert.

Ein Richter in Los Angeles hat kürzlich einen Zeitplan genehmigt, der den Nachlass verpflichtet, Ausgabenberichte vorzulegen, wobei Branca und McClain jedoch eine Fristverlängerung bis April 2027 für die Vorlage der Unterlagen aus dem Jahr 2025 erhielten. Die juristischen Spannungen fallen mit der Vorbereitung des Biopics Michael zusammen, in dem Jaafar Jackson, ein Neffe des Popstars, die Hauptrolle übernimmt. Colman Domingo und Nia Long spielen seine Eltern, während Miles Teller die Rolle von Branca, Jacksons langjährigem Anwalt, verkörpert.

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Paris Jackson hat sich wiederholt gegen den Film ausgesprochen und ihn in Instagram-Posts als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" bezeichnet. Zudem stellt sie die Handhabung des Projekts durch den Nachlass infrage. Ursprünglich enthielt der Film eine Handlung um einen der Ankläger Jacksons, doch diese wurde nach einer außergerichtlichen Einigung entfernt. Die Änderung erforderte Umschreibungen des dritten Akts und trieb die Produktionskosten in die Höhe.

Der Biopic Michael soll das Ansehen des Sängers wiederherstellen und die finanzielle Zukunft seiner Familie sichern. Doch der anhaltende Rechtsstreit zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses wirft Fragen auf. Mit den nun festgelegten Fristen für die Rechnungslegung könnte der Ausgang dieses Konflikts entscheidend dafür sein, wie der Nachlass Jacksons Vermächtnis – und die finanzielle Zukunft seiner Kinder – gestaltet.

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