15 April 2026, 18:08

NRW investiert 11,5 Millionen Euro in Denkmalschutz für 2025

Plakette an einer Gebäudewand mit der Aufschrift "National Register of Historic Places" in fetter Schrift mit einem dekorativen Rahmen, auf dunklem Material montiert.

NRW investiert 11,5 Millionen Euro in Denkmalschutz für 2025

Nordrhein-Westfalen stellt 11,5 Millionen Euro für Denkmalschutz 2025 bereit

Nordrhein-Westfalen hat für das Jahr 2025 rund 11,5 Millionen Euro für die Denkmalschutzförderung bereitgestellt. Mit den Mitteln werden 183 Projekte in der gesamten Region unterstützt, darunter zentrale Sanierungsvorhaben in Bergisch Gladbach und Rösrath. Lokale Wahrzeichen wie die neugotische Kirche St. Severin und der Büstenpark an der Gohrsmühle erhalten erhebliche finanzielle Förderung.

Das Denkmalschutzprogramm 2025 zielt darauf ab, historische Gebäude durch Landesmittel in Höhe von 11,5 Millionen Euro zu bewahren. Städte und Gemeinden müssen Eigenmittel in gleicher Höhe aufbringen, sodass sich das öffentliche Gesamtinvestment auf 22,6 Millionen Euro beläuft. Auch private Investoren sind beteiligt – sie stellen fast 46,1 Millionen Euro für langfristige Erhaltungsmaßnahmen bereit.

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In Bergisch Gladbach erhält der Verschönerungsverein 10.000 Euro für die Instandsetzung der Umfassungsmauer des Büstenparks an der Gohrsmühle. Die einzigartige Anlage zeigt Büsten ehemaliger Papiereifabrikanten der Firma Zanders und ist damit ein bedeutendes Stück lokaler Geschichte.

Unterdessen wurde der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und St. Antonius ein Zuschuss von 100.000 Euro bewilligt. Die Mittel fließen in die umfassende Sanierung der St.-Severin-Kirche im Stadtteil Sand. Das neugotische Gotteshaus gilt als Wahrzeichen und sozialer Mittelpunkt der Region und prägt das kulturelle Leben maßgeblich.

Die Förderung sichert die Erhaltung und Restaurierung bedeutender historischer Stätten in ganz Nordrhein-Westfalen. Projekte wie die Reparatur der Büstenpark-Mauer und die Sanierung von St. Severin tragen dazu bei, dass diese Denkmäler Teil des kulturellen Erbes der Region bleiben. Die kombinierten öffentlichen und privaten Investitionen gewährleisten ihren Fortbestand für die kommenden Jahre.

Quelle