NRW investiert 213 Millionen Euro in Straßen- und Brückensanierung 2022
Henry SchmittNRW investiert 213 Millionen Euro in Straßen- und Brückensanierung 2022
Nordrhein-Westfalen investiert 213 Millionen Euro in die Sanierung von Landesstraßen
Nordrhein-Westfalen hat für 2022 eine Investition von 213 Millionen Euro in die Instandhaltung des regionalen Straßennetzes angekündigt. Die Mittel stellen eine Steigerung von acht Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr dar und bedeuten einen Anstieg um 70 Prozent im Vergleich zum Haushalt der Vorgängerregierung. Mit dem Programm sollen 300 Kilometer Straßen und Brücken im gesamten Bundesland modernisiert werden.
Das Verkehrsministerium NRW präsentierte das Landesstraßensanierungsprogramm im Rahmen des Haushalts 2022. Seit 2017 hat die CDU-FDP-Koalition die Mittel schrittweise aufgestockt und sich verpflichtet, bis zum Ende der Legislaturperiode jährlich mehr als 200 Millionen Euro bereitzustellen. In diesem Jahr fließen erstmals auch 12,3 Millionen Euro speziell in die Sanierung von Rad- und Fußwegen.
Solingen erhält 2,7 Millionen Euro für lokale Straßenbauprojekte Die Stadt Solingen erhält 2,7 Millionen Euro für die Instandsetzung kommunaler Straßen. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen die Fahrbahnerneuerung der Morsbachtalstraße sowie die komplette Sanierung der Gehwege an der Burger Landstraße und der Eschbachstraße. Anja Vesper, CDU-Landtagskandidatin, betonte die Bedeutung dieser Straßen für den täglichen Verkehr und die ansässigen Unternehmen.
Die erhöhten Investitionen spiegeln eine umfassende Initiative zur Modernisierung der Infrastruktur wider. Die aktuelle Landesregierung hat die Straßensanierung zur Priorität erklärt und damit Jahre der Unterfinanzierung unter der vorherigen Regierung umgekehrt. Ziel ist es, durch gezielte Reparaturen und Aufwertungen die Sicherheit und Vernetzung in der Region zu verbessern.
Das 213-Millionen-Euro-Programm finanziert dringende Instandsetzungsarbeiten und Modernisierungsmaßnahmen in ganz NRW. Der Solinger Anteil kommt vorrangig stark frequentierten Strecken zugute, während das neue Budget für Rad- und Fußverkehr einen Wandel hin zu einer multimodalen Verkehrsplanung signalisiert. Die Arbeiten an den ausgewählten Straßen und Brücken sollen in den kommenden Monaten beginnen.






